Das Osterwochenende naht und damit wieder erhöhtes Verkehrsaufkommen auf den österreichischen Autobahnen, heißt es von den Autofahrerclubs ÖAMTC und ARBÖ. Bereits am Gründonnerstag sowie am Karfreitag sollen erste Spitzen erreicht werden, wenn Autofahrer aus Deutschland ihre Fahrt in Richtung Süden antreten.

Auf der Tauernautobahn (A10) auf Salzburger Seite wird ein Zeitverlust von über einer Stunde vor den Tunnel-Baustellen Werfen-Golling erwartet. Auf der Südautobahn (A2) wird die Baustelle zwischen Klagenfurt-Nord und Klagenfurt-West für Verzögerungen sorgen. Ein weiterer Staupunkt wird laut ÖAMTC auf der Karawankenautobahn (A11) bei der Mautstelle Rosenbach sein.

Dauerregen in Italien

Auch am Ostermontag mit dem Ferienende in Österreich und fünf deutschen Bundesländern wird eine Rückreisewelle auf den Autobahnen erwartet. Ungemütlich verspricht zudem das Wetter zu werden. Für Teile Italiens wurde eine Wetterwarnung ausgegeben. Im Norden Italiens sorgte der Dauerregen bereits für Überschwemmungen.

Nicht nur auf den österreichischen Autobahnen wird am Osterwochenende Geduld gefragt sein. Auf der Webseite „Autostrade Alto Adriatico“ wird auf die prognostizierten Verzögerungen auf Autobahnen in Norditalien hingewiesen - so unter anderem auf der A 23 zwischen Udine-Süd und dem Knoten bei Palmanova.

Spritsparend fahren

Der VCÖ warnt indessen vor erhöhten Spritpreisen. In Italien etwa sei damit zu rechnen, dass eine 50-Liter Tankfüllung Diesel im Schnitt um etwas mehr als sechs Euro mehr als in Österreich koste, 50 Liter Eurosuper um zwölf Euro mehr. VCÖ-Expertin Katharina Jaschinsky gibt zu bedenken: „Aber auch für die Urlaubsfahrt gilt, dass für die gesamten Spritkosten das eigene Fahrverhalten meist einen größeren Einfluss hat als der Spritpreis an der Tankstelle. Mit einem spritsparenden Fahrstil können Spritverbrauch und Spritkosten um 20 Prozent oder mehr reduziert werden.“ Wer auf der Autobahn statt 130 km/h 110 km/h fährt, reduziere den Verbrauch im Schnitt um 17 Prozent, bei Tempo 100 im Schnitt um 23 Prozent, heißt es vom VCÖ weiter.