„Meine Messarbeit kann im Winter schon einmal etwas ungemütlich sein“, sagt Gertraud Oberbichler (73). Bei dichtem Schneetreiben oder großen Neuschneemengen in aller Früh das Haus zu verlassen, sei ja nicht jedermanns Sache, betont die Mutter dreier erwachsener Kinder, die seit mehr als 22 Jahren für die Geosphere Austria das Wetter im Lienzer Becken beobachtet. Dabei geht es nicht um Temperaturen oder Windgeschwindigkeiten, sondern um das „mit den menschlichen Augen“ beobachtete Wettergeschehen.