Gemolken, geschlachtet oder gar gleich eine Leiche gefleddert. Das genaue Sprachbild kann man wählen. Es hat sich über die Jahre ja auch gesteigert. Die konkreten Zahlen im Rohbericht des Rechnungshofes sagen ohnehin eindeutig aus, wie die zwischenzeitigen Eigentümer aus der Sphäre Lilihill mit dem Flughafen umgegangen sind. Man zählt Pachtverträge auf, deren Zins nicht marktüblich war, man verweist auf zu hohe Kosten für Dienstleistungen, oder umgekehrt auf kuriose Konstellationen, wo Arbeiten zwar ausgelagert und entsprechend verrechnet wurden, das eigentliche Tun, aber immer noch am Flughafen erfolgte.
Flughafen Klagenfurt
Der Rechnungshof kann nur der Anfang der Aufarbeitung sein
Kommentar.
Die FPÖ versagte schon einmal daran, einen Untersuchungsausschuss zum Klagenfurter Flughafen einzusetzen. Jetzt sollten alle Parteien Interesse an Transparenz haben.