Ein verdächtiger Gegenstand, ein Paket mit unbekanntem Inhalt in einem Stiegenhaus in einem Gebäude in der Innenstadt von Klagenfurt veranlasste die Polizei, dieses räumen zu lassen. Um 8.55 Uhr fand eine Mitarbeiterin einer Firma im Gebäude ein verdächtiges Paket im Stiegenhaus der Firma. Sie verständigte daraufhin die Polizei. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um einen bombenähnlichen Gegenstand handelt, musste das Gebäude in der Herbertstraße evakuiert werden. Unter anderem ist in dem Haus das italienische Honorarkonsulat, eine Steuerberatungskanzlei sowie eine Versicherung untergebracht.
„Es wurde alles geräumt, im Moment finden Durchsuchungsmaßnahmen statt“, bestätigte Polizeisprecherin Waltraud Dullnigg Mittwochvormittag. Spürhunde waren im Einsatz und as Sprengstoffkundiges Organ (SKO) veranlasste, dass der Bereich um das Gebäude großräumig abgesperrt wurde.
Entschärfungsdienst
Nach einer ersten Inspektion des Pakets mittels Röntgenapparat durch den SKO konnte eine weitere Gefährdung nicht ausgeschlossen werden, weshalb die Experten den ESD (Entschärfungsdienstes) angefordert wurden. Der ESD untersuchte das sprengstoffverdächtige Paket erneut mittels Röntgenapparat und öffnete dieses anschließend. Dabei konnten mehrere unterschiedliche Gegenstände und Schriftstücke, sowie ungefährliche elektronische Komponenten im Paket vorgefunden werden.
Alle Sperren aufgehoben
Gegen 14.15 Uhr konnte die Polizei Entwarnung geben: „Alle Sperren wurden aufgehoben. Das Gebäude ist wieder frei zugänglich. Der verdächtige Karton hatte keinen gefährlichen Inhalt“, teilt Dullnigg auf Nachfrage der Kleinen Zeitung mit.
Also alles nur ein Missverständnis? „Keineswegs, man kann nie wissen was sich in einem Gegenstand befindet. Es war richtig hier äußerste Vorsicht walten zu lassen“, erklärt die Polizeisprecherin. Ermittlungen zur Herkunft und zum Absteller des Pakets sind nun Gegenstand weiterer Ermittlungen.