Drogen machen vor keiner Altersgruppe und vor keiner Gesellschaftsschicht halt: Daniel Sturm, 36, ist eher behütet aufgewachsen und war ein guter Schüler. „Das Problem war, dass ich falsche Freunde hatte“, erzählt er. Dazu kamen Schlafstörungen. „Deshalb hat es mich zu den Drogen hingezogen.“ Mit 13 rauchte er seinen ersten Joint. Jahre später nahm er Heroin. Dazwischen lagen: ein Suizidversuch, der körperliche Verfall, der Kontaktabbruch zur eigenen Tochter, ein Gefängnisaufenthalt und vieles mehr.