Mit dem Aufkommen der Eisenbahn im 19. Jahrhundert änderte sich für die Gesellschaft so einiges. Das neue Transportmittel bahnte sich schnaubend auf Schienen seinen Weg durch die Landschaft. Ein Vorteil war gewiss seine Geschwindigkeit. „Die ursprüngliche Intention für den Eisenbahnbau war der militärische Aspekt. Das Eisenbahnministerium war dem Kriegsministerium untergeordnet“, sagt Kerstin Ogris, Leiterin des Südbahnmuseums in Mürzzuschlag am Semmering. Schließlich habe sich der Güter- und Personenverkehr entwickelt. Der Tourismus entstand und mit ihm wurde der Begriff der „Sommerfrischler“ geprägt. Industriebetriebe haben sich entlang der Strecken angesiedelt, der Transport der Waren wurde so einfacher.
Südbahn Wien - Triest
Ein Mammutprojekt ebnete die Bahnfahrt an die Adria
Reportage.
Beim Bau der Südbahn gab es große bauliche Hindernisse zu überwinden. Im Jahr 1857 fuhr der erste Zug nach Triest, Kärnten wurde im Jahr 1863 als Seitenlinie der Bahn angeschlossen.
© Südbahn Museum/Josef Kuwassegg