Von einer derartigen Gewinnentwicklung können andere nur träumen: 129 Millionen waren es 2021, schon 214 Millionen 2022, im Vorjahr sogar 462 Millionen Euro. Auch wenn die Kelag im Rechtfertigungsmodus bleibt, ist der Rekordgewinn des Energieversorgers ein erneuter Beweis dafür, dass das Ausmaß der im Sommer 2023 beschlossenen Strompreiserhöhung von rund 90 Prozent überzogen war. Ein unnötig heftiger Stromschlag für die 180.000 Kärntner Kundinnen und Kunden, für die es mittlerweile zumindest wieder zwei kleinere Preissenkungen gab. Weitere sollten folgen.
462 Millionen Euro
Nach Rekordgewinn ist die Kelag an mehreren Fronten gefordert
Kommentar.
Die Gewinnverdoppelung der Kelag ist ein erneuter Beweis dafür, dass die Preiserhöhungen überzogen waren. Jetzt muss der Energieversorger bei Investitionen liefern.
© Sonstiges