Die Marmorierte Baumwanze oder Stinkwanze genannt, ist auch in Kärnten am Vormarsch. Die Wanze hat sich aus Ostasien, vornehmlich Japan, Korea und Taiwan zunächst in Nordamerika ausgebreitet und wurde 2004 erstmals in der Schweiz nachgewiesen. Mittlerweile verursacht der Schädling Millionenverluste in der Landwirtschaft in ganz Europa. Auch in Kärnten ist der „Lästling“ gerade an vielen Häuserwänden zu sehen. „Sie suchen nach Überwinterungsplätzen, in Häusern, Wohnungen sowie in Fensterritzen. Dort finden sie ideale Bedingung vor“, erklärt Christian Wieser, Abteilungsleiter für Zoologie im Kärntner Landesmuseum. In den USA zählte man 2012 an einem einzigen Haus in Maryland 26.000 überwinternde Stinkwanzen.
Eingeschleppter Schädling
Stinkwanze: Im Haus lästig, im Obst- und Gemüseanbau fatal
Die Marmorierte Baumwanze aus Ostasien wird auch in Kärnten immer heimischer. Im Haus ist sie ein „Lästling“, im Obstanbau ein Schädling, der Millionenverluste verursacht. Landwirtschaft in Kärnten wird sich laut Experten durch Klimawandel verändern.
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