Für alle zwischen 18 und 25Griechenland zahlt Jungen 150 Euro für Erstimpfung

Um die Impfquote zu steigern, hat Griechenland eine neue Strategie entwickelt: Bürger zwischen 18 und 25 sollen künftig auch finanziell von einer Impfung profitieren.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
© AP
 

In Griechenland erhalten junge Leute künftig eine Bezahlkarte im Wert von 150 Euro, wenn sie sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Dies kündigte Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis am Montag in Athen an. Das Angebot richtet sich an 940.000 junge Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren. Insgesamt sind dafür bis zu 141 Millionen Euro eingeplant. Ziel ist, dass in dem 11-Millionen-Einwohner-Land bis Ende Juli knapp 60 Prozent der Bevölkerung voll geimpft sind.

Die so genannte Freiheitskarte sei als Dank für die Geduld junger Menschen während der Pandemie gedacht, aber auch als Anreiz, sich impfen zu lassen, sagte Mitsotakis. Sie kann für Hotelbuchungen, Fähr- und Flugtickets sowie Konzerte und Museumsbesuche genutzt werden. "Es kann sein, dass Jüngere denken, sie kriegen kein Corona, oder wenn, dann erkranken sie nicht stark", so der Ministerpräsident. "Aber sie sind Träger des Virus und ermöglichen dadurch die Weiterverbreitung."

 


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

eleasar
0
13
Lesenswert?

Statt einer offenen Diskussion über Risiko-Nutzen-Einschätzung

von Impfung und Nicht-Impfung setzen öffentliche Stellen auf:

- "Freiheitskarte" mit Geldgeschenk
- Impfzwang bei neu zu besetzenden Stellen im öffentlichen Bereich
- Videos mit manipulativer Botschaft "Impfen macht frei" (ÖGK)
- Steuergeldverbrennung durch uneffiziente Massentests an Schulen
...

Wissenschaft und Fortschritt haben immer auf Fragenstellen, Diskussion, Austausch, Meinung und Gegenmeinung beruht. Warum ist das hier nicht mehr erwünscht? Ich hätte Respekt vor einer Regierung, die Fragen zulässt, Fehler zugeben kann und bereit ist, wirkungslose Maßnahmen wieder einzustellen.

Apple weiß: Wenn ein Produkt gut ist, kaufen es die Leute freiwillig. Man muss sie nicht dazu zwingen mit Dauerwerbung und Freiheitsentzug. Kann es sein, dass das Produkt "Impfung" für Viele einfach nicht gut genug ist?