Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Bildungsdefizite ausgleichenExperten fordern die Öffnung aller Schulen im Sommer

Die Initiatoren des Bildungsvolksbegehrens befürchten große Bildungsverluste durch die Coronakrise - und treten für höhere Löhne für Elementarpädagoginnen ein.

CORONA: SCHULEN IM LOCKDOWN
© APA/HERBERT NEUBAUER
 

Vor zehn Jahren wurde das Volksbegehren Bildungsinitiative (VBBI) initiiert. Fast 400.000 Österreicher unterschrieben für eine Bildungsreform. Umgesetzt wurde kaum etwas. Gefordert wurde damals weniger Bürokratie, mehr Autonomie für die Schulen sowie mehr Ganztagsschulen, bessere Einstiegsgehälter für Lehrer oder flächendeckende Kindergartenangebote.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (3)
Kommentieren
johannisbeere
1
15
Lesenswert?

Nein. Keine verlorene Generation.

Aber ein Teil einer Generation geht verloren, dessen Zukunftsaussichten schon vorher nicht besonders rosig waren. Das klingt nicht schön, ist es auch nicht. Und um diesen Teil sollte man sich auch kümmern. Aber ständig alle in einen Topf zu hauen ist absoluter Blödsinn. Weder meine Kinder, noch ein großer Teil meiner SchülerInnen sind verloren, sondern sie werden ihren Weg gehen. Wenn allerdings weiter über sie auch so gesprochen wird, dann glauben sie es vielleicht irgendwann sogar - und DAS wäre gefährlich, weil sie dann vielleicht an sich selbst zu zweifeln beginnen. Das sollte niemand wollen...

Ch.Gschiel
0
6
Lesenswert?

Dem stimme ich zu

Kinder, die in der Schule fleißig waren, zeigten sich genau gleich im Home Schooling. Kinder, die in der Schule nichts tun wollten, taten auch beim Distance Learning kaum etwas.

Ich finde es extrem diskriminierend, wenn selbsternannte "Bildungsexperten" immer wieder von der "Coronageneration", der minderwertigen "Coronamatura", der Lost Generation", usw. sprechen.

Ich bin extrem stolz auf die heutige Jugend und auf die heurigen Maturanten, die vielleicht etwas weniger an fachspezifischem Wissen (kann ich, wenn ich es brauche, nachlesen oder nachlernen) mitbekommen haben , aber ungleich mehr an Selbstorganisation, Verantwortungsbewusstsein, Resilienz, Selbständigkeit und vieles, vieles mehr.

DergeerderteSteirer
0
6
Lesenswert?

Diese Meinung teile ich mit dir @johannisbeere, ..................

schlechtere und nicht wollende hat es immer gegeben und wird es auch weiter geben, das wichtigste ist das Elternteile sich durch Umstände mit der Pandemie ihrem Kind bzw. ihren Kindern die richtigen Signale und Ansätze mitgeben, die Kinder stellen sich in vielen Belangen g'scheiter an als manch Elternteil bzw. Erwachsener !
Ich seh da auch keine verlorene Generation, jene die von zu Hause aus richtig unterstützt werden, dadurch auch Selbstverantwortung und Selbstständigkeit erlernen werden umso stärker aus dieser Zeit entwachsen, ich bin überzeugt das da auch einige kreativere Kopfer'l heranwachsen werden!!