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Anzeichen für EntspannungSchweden sieht sich auf dem richtigen Weg

In der täglichen Pressekonferenz der staatlichen Gesundheitsbehörde am Freitag sagte die Mikrobiologin Karin Tegmark Wisell, es gebe bereits einen "Abwärtstrend" bei der Entwicklung der Covid-19-Erkrankungen in Schweden.

Chef-Epidemiologe Anders Tegnell
Chef-Epidemiologe Anders Tegnell © APA (AFP)
 

In Schweden, jenem Land, das mit seiner Art mit der Coronakrise umzugehen, für Aufsehen gesorgt hat, haben sich vergangene Woche erste Anzeichen für eine Entspannung der Lage gezeigt. Gesundheitsbehörden und Regierung wähnen sich trotz Fehlern in einzelnen Bereichen im Großen und Ganzen auf dem richtigen Weg. Auch die Nachbarländer schwenken nun zum Teil auf die Stockholmer Linie ein.

In der täglichen Pressekonferenz der staatlichen Gesundheitsbehörde am Freitag sagte die Mikrobiologin Karin Tegmark Wisell, es gebe bereits einen "Abwärtstrend" bei der Entwicklung der Covid-19-Erkrankungen in Schweden. Mit einem Anstieg von lediglich 67 auf insgesamt 1.400 Fälle war das Wachstum zudem niedriger als in den Tagen davor und deutlich weniger als noch vor Ostern.

Befürchtungen nicht eingetreten

Bereits am Vortag sagte Chef-Epidemiologe Anders Tegnell, man habe nach Ostern mit neuen Spitzenwerten gerechnet. Dies sei nicht eingetreten. Als mögliche Erklärung dafür nannte der Epidemiologe, der wegen seiner außergewöhnlichen Medienpräsenz auch international schon so etwas wie ein schwedischer "Mister Corona" ist, eine beginnende "Herdenimmunität".

Alles blieb offen

Die Strategie Schwedens war es von Beginn an, möglichst wenige gesetzliche Verbote zu erlassen und keine Maßnahmen einzuführen, die länger als ein paar Wochen durchzuhalten sind. Unterstufen, Kindergärten, die Gastronomie, Hotellerie und anfangs sogar die Skigebiete blieben offen. Sowohl die Gesundheitsbehörden als auch Ministerpräsident Stefan Löfven operierten mit Empfehlungen wie beispielsweise, nach Möglichkeit von zuhause aus zu arbeiten oder ältere Verwandte einstweilen nicht zu besuchen.

Zahlen

Zahlen vom Samstagnachmittag laut schwedischem Gesundheitsamt: 13.822 registrierte Infizierte (606 mehr als am Freitag)

In Schweden werden allerdings nur Kranke getestet, es gibt keine Massentests, nicht jeder darf sich testen, weshalb auch ein Vergleich zwischen Toten und Infizierten falsch ist (da ist der Nenner in Schweden viel kleiner für den Quotienten). 

1054 Personen wurden seit Ausbruch insgesamt auf Intensivstation betreut (historisch und aktuell zusammen).

111 neu registrierte Todesfälle am Samstag, 18.4. Die Todeszeitpunkte können aber bis zu zwei Wochen zurückliegen, wenn Krankenhäuser die Werte erst verspätet abgeben, was häufig passiert, so Chef-Epidemiologe Anders Tegnell. 

De facto: "Schweden lag in den letzten Tagen bei 60 bis 70 neuen Todesfällen am Tag im ganzen Land. Die hohen Werte für Samstag kommen durch  Nachregistrierungen zustande."

Die meisten Toten sind zwischen 80 und 90 Jahre alt.  

(Autor: André Anwar)

Skepsis im Ausland

Diese Linie rief vor allem im Ausland, wo im Gegensatz dazu mit gesetzlichen Mitteln teils drastische Einschnitte in den Alltag der Bevölkerung gemacht wurden, einiges an Skepsis hervor. Die vergleichsweise hohe Todesrate in Schweden schien die Bedenken auch zu bestätigen. Tegnell räumte unverblümt ein, dass bei der Arbeit in den Altersheimen "Fehler gemacht" worden seien. Tatsächlich sind rund ein Drittel aller Corona-Toten in Schweden Bewohner solcher Institutionen. Der Epidemiologe betonte aber, dass in Schweden fast nur Menschen ins Altersheim kommen, die eine verbleibende Lebenserwartung von wenigen Monaten haben.

Vieles liegt auf Eis

Daher ist man in Schweden davon überzeugt, auf dem richtigen Weg zu sein. Die Bevölkerung halte sich zu 98 Prozent an die Ratschläge der Behörden, sagte Tegnell vergangene Woche in einem Journalistengespräch via Internet. Nun sollen zur Sicherheit bestimmte Berufsgruppen, die viel Kontakt mit Menschen haben, verstärkt auf das Virus getestet werden. Am Freitag trat die Regierung dem ihrer Meinung nach im Ausland herrschenden Bild entgegen, in Schweden gehe das Leben weiter, als wäre nichts geschehen. Vielmehr lägen auch in Schweden viele Lebensbereiche auf Eis. Auch die Wirtschaft leide stark darunter, so Außenministerin Ann Linde.

Sonderbefugnisse

Am Donnerstag segnete der Reichstag in Stockholm zudem einige Sonderbefugnisse ab, die es der Regierung ermöglichen, rasch bestimmte Betriebe und Institutionen zu schließen und die Versammlungsfreiheit weiter einzuschränken - derzeit liegt die Corona-bedingte Grenze für Versammlungen bei 50 Personen.

Schwenk auf schwedische Linie

Auch andere Länder - insbesondere in der skandinavischen Nachbarschaft - beginnen nun teilweise auf die schwedische Linie einzuschwenken und bestimmte Vorschriften zu lockern. Den Anfang machte Dänemark mit der Öffnung von Kindergärten und Schulen bis zur fünften Schulstufe unmittelbar nach Ostern. Das stieß bei vielen Eltern zunächst auf heftige Ablehnung. Die Regierung in Kopenhagen zeigte sich von den Protesten unbeeindruckt und verfügte, dass ab Montag auch einige persönliche Dienstleister wie Friseure oder Fahrschulen wieder aufsperren dürfen. Ab Montag sollen auch in Norwegen die Kindergärten wieder aufsperren, eine Woche später die Klassen der ersten vier Schulstufen.

Freiwillige Corona-App

Während man in Dänemark noch an einer - freiwilligen - Corona-App bastelt, ist in Norwegen ein entsprechendes Programm bereits im Einsatz. Beide Apps werden auf strikt freiwilliger Basis angeboten. In Norwegen hat seit der Einführung am Donnerstag über eine Million Menschen - rund ein Fünftel der Gesamtbevölkerung - die App heruntergeladen. In Dänemark wollen die Behörden ebenfalls eine Corona-App anbieten. Derzeit gibt es aber noch technische Probleme. Einsatzfähig soll die dänische App erst in einigen Wochen sein.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (74)

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schetzgo
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ich drücke Schweden die Daumen!

wer schlussendlich richtig entschieden hat, wird schwer bis kaum zu entscheiden sein, vom Bauchgefühl liegt mit der schwedische Weg entschieden näher!

Mein Graz
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@schetzgo

Naja, ob das wirklich kaum zu entscheiden ist?
Bisher hat Schweden 152 Tote pro 1 Mill Einwohner.
Österreich liegt bei 50 Toten pro 1 Mill Einwohner.

Da sagt mir mein Bauchgefühl, dass der österreichische Weg der sicherere ist.

voit60
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Wäre gut

Wenn das schwedische Modell recht hätte.

zlatorog
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Entlastung fürs Pensionssystem?

Ja, das wär schön! Aber was mir zu denken gibt: In Schweden sind bis jetzt etwa dreimal so viele alte Menschen an Covid verstorben wie hierzulande. Und das dürfte in nächster Zeit so weitergehen...

erstdenkendannsprechen
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es wäre gut,

wenn wir gar keine pandemie-situation hätten.
andererseits zwingt uns gerade diese situation, vieles zu überdenken. die egoistische, konsumorientierte, ressourcenverbrauchende ausrichtung der wirtschaft zum beispiel.

spwolfg
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Nein Schweden hat nicht Recht!!!

10,3 Mio Einwohner, 13.800 Infizierte, 1.400 Tote!!! Österreich 8,9 Mio Einwohner, 14.662 Infizierte, 452 Todesfälle. Schweden ist fünfmal so groß wie Österreich und als Reiseland mit Österreich nicht zu vergleichen.
Mit Menschenleben spielt man nicht!!!

spwolfg
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Inzwischen....

sind es 1540 Todesfälle... bei jenen die den Daumen nach unten drehen gehe ich davon aus, dass sie politisch motiviert drehen. Einige Bläulinge und einige sonstige Zerstreute .... bin froh, dass ich Österreich lebe!

Oleoleole
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Schweden

Und wie erklären Sie mir dann das Belgien vier mal so viel Tote pro Kopf hat wie Schweden obwohl sie bereits am 14. März einen kompletten Shut down gemacht haben?

erstdenkendannsprechen
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man nimmt an, dass in belgien zur zeit des shut-downs

schon viel mehr menschen infiziert waren, als man wusste.
je größer diese zahl ist, desto mehr stecken sich auch an, nachdem es zu maßnahmen des social distancing gekommen ist. wir haben auch noch immer so an die hundert (seit ein paar tagen darunter) neuinfizierte, und haben den lockdown schon wochen. aber unsere ausgangszahl war wesentlich niedriger.

marcneum
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Man nimmt an...

Des erklärt schon alles! Man nimmt es an und weiß es nicht! Man kann nicht nur Schweden ins Eck stellen und so tun als würden sie alles falsch machen... Ich bin froh, dass verschiedene Wege probiert werden, um nachher für kommende Infektionen gerüstet zu sein...

marcneum
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Landesfläche richtig verstehen

Ihr Argument, dass Schweden fünf Mal so groß wie Österreich ist, stimmt zwar, aber man muss die Verteilung der Bevölkerung näher betrachten und nicht nur die Zahl Einwohner pro Quadratkilometer! Es leben beinahe 2.5 Millionen Schwedinnen und Schweden in der Metropolregion Stockholm und das ist nur eines der Zentren des Landes!

lucie24
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Aha

Aber mit Italien kömma Österreich natürlich 1:1 vergleichen. Schon interessant wie sich manche die Wahrheit zurechtdrehen.

scionescio
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Sicherlich ist die Kultur und auch die Topologie in Schweden eine andere - und trotzdem muss man aus wissenschaftlicher Sicht froh sein, dass Schweden einen alternativen Weg geht ...

... erst in ein paar Jahren wird man verlässlich sagen können, ob wir vielleicht übertrieben haben oder die Schweden unverantwortlich waren - aber die nächste Pandemie wird so sicher kommen wie das Amen im Gebet und man hat dann mehr Anhaltspunkte, wie man dieser Herausforderung optimal begegnet.
Mich macht nach wie vor stutzig, dass es in Kärnten so wenig Corona Fälle gibt, obwohl es direkt an Italien angrenzt und Tausende Italiener zum Schifahren, Weihnachtsmarkt, Villacher Fasching, etc. gekommen sind. Meine Freunde aus Kärnten erzählen mir, dass sie heuer im Dezember/Jänner eine ungewohnt heftige Grippewelle mit besonderem Verlauf (1-2Wochen hohes Fieber, aber kaum Schnupfen) gehabt haben (meine Tochter war in diesem Zeitraum wegen der Vorausscheidung für die Wissenschaftsolympiade auch in Klagenfurt und hat darauf ebenfalls diese seltsame Grippe gehabt).
Damals hat noch keiner ernsthaft an Corona gedacht (und bis heute ist es mir leider nicht gelungen, meine Tochter testen zu lassen), aber mit dem heutigen Wissen, würde ich vermuten, dass es auch dort schon eine erste Coronawelle gegeben hat, die Toten anscheinend unter die üblichen Grippetoten eingereiht wurden und sich die Ausbreitung, auf welche Art auch immer, begrenzt und wieder abgeschwächt hat ... aber eine Vermutung hat nichts mit gesichertem Wissen zu tun und es kann natürlich 1000 andere Gründe geben.

Oleoleole
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Wenige Fälle in Kärnten

Vielleicht liegt es daran dass auch in Friaul sehr wenige Fälle sind.

erstdenkendannsprechen
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mittlerweile sind in friaul sogar recht viele fälle

aber zur zeit des lockdowns waren es nciht so viele.

Carlo62
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@scionescio

Ich bin seit mehr als 30 Jahren durchgehend gegen Grippe geimpft und habe heuer Ende Jänner und in den beiden ersten Februarwochen auch eine grippeähnliche, für mich atypische Erkrankung gehabt. Allerdings nur mit 2 Tagen Fieber (vllt. wegen der Grippeimpfung) aber mit 3 Wochen dauernder Schwächung des Körpers. Ich habe dies auch von mehreren Bekannten gehört. Ich gehe daher davon aus, dass es heuer eine "komische" Art von Grippe gegeben hat.

erstdenkendannsprechen
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kärnten und steiermark: hauptsächlich influenza A h3n1

war schon lange nicht mehr so verbreitet, deswegen haben es auch viele kinder bekommen und junge menschen.

scionescio
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@Carlo62: vermutlich ist es wirklich so, wie es @menatwork deutet und der Wunsch ist der Vater des Gedanken...

... da die ganze Sippe kurz geschwächelt hat (nicht so heftig wie die Tochter) mag da bei mir der insgeheime Wunsch nach schon überstandener Infektion und anschließender Immunität mitgespielt haben - hoffentlich gibt es bald die Möglichkeit, sich auch bei so einer Vermutung testen zu lassen, ohne das man ein schlechtes Gewissen haben muss, jemanden, der es dringender braucht, einen Test weggenommen zu haben.

menatwork
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ungewohnt heftige Grippewelle mit besonderem Verlauf (1-2Wochen hohes Fieber, aber kaum Schnupfen)

Diese Berichte und anekdotischen Erfahrungen mit einer ungewöhnlichen, offenbar ansteckenden, weil reihum gehenden Erkältung mit Halsweh,Husten, mehr oder weniger Fieber, aber kaum Schnupfen gibt es von vielen Seiten.

Ich war selbst betroffen und hab sogar drüber gesprochen, dass ich das als eigenartig empfunden habe, weil es heftiger als ein normaler Infekt und zugleich weniger arg wie eine echte Grippe war,

Allerdings wissen davon ja auch die Hausärzte und dass da noch niemand versucht hätte dem auf den Grund zu gehen erscheint mir ziemlich unwahrscheinlich, immerhin gibt es ja Antikörper-Testverfahren, wenn auch noch nicht für die breite Masse.

Ich vermute, dass wir uns da eher an einen Strohhalm klammern, wie das oft mit der Hoffnung so ist, im Nachhinein konstruiert man es sich so, dass es passen würde.

erstdenkendannsprechen
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ja, das war weit verbreitet

und auch der verlauf, dass man ein, zwei tage fieberfrei war und dann das fieber wieder gekommen ist, war häufig, soviel ich gehört habe.
es waren vor allem sehr viele kinder betroffen (manche schulklassen waren fast leer, ältere lehrer sagten, das hätten sie so intensiv auch noch nie erlebt), aber weniger die älteren menschen.

Mein Graz
9
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@scionescio

Auf jeden Fall danke ich den Schweden, uns als Kontrollgruppe zur Verfügung zu stehen...

erstdenkendannsprechen
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ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass es keine "erste welle"

gegeben hat, weil sich die krankheit aufgrund fehlender immunität bei allen menschen nicht von selber wieder abgeschwächt hätte. auch wären (wie in anderen regionen, in denen man nicht damit gerechnet hätte) irgendwann die schweren lungenentzündungen aufgefallen. die gibt es zwar auch bei der grippe, aber nicht in dem ausmaß. das grippe-monitoring über sentinel funktioniert außerdem, und zeigte just für die zeit, in der viele menschen meinten, sie hätten covid gehabt, den höhepunkt der grippewelle an - und zwar bei uns mit dem stamm influenza A h3n1, der lange nicht grassiert hat und deswegen vor allem jüngere getroffen hat - ganze schulklassen waren betroffen. dafür hat es wenigen älteren menschen was anhaben können, die mit diesem stamm schon (mehrmals) kontakt hatten. was hier aufschluss geben könnte, sind antikörper-tests (und die werden ja eh kommen, denke ich).
dass schweden einen anderen weg geht - und wie sich das auswirkt - werden wir auch im nachhinein beurteilen können. obwohl es falsch ist, zu glauben schweden tut nichts - die tun sehr viel. aber schwedische ärzte beispielsweiße meinen, es ist viel zu wenig.

Isolde9
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Vorbild Schweden

Ich wage jetzt mal eine Prognose (auch wenn das schwierig ist, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen, wie angeblich Mark Twain einmal gesagt hat): Die Corona-Welle zieht im Sommer vorüber und im nächsten Jahr taucht das Virus wieder auf. Dann werden alle europäischen Länder gleich vorgehen, wie heute Schweden. AUSSER: es gibt einen wirkungsvollen Impfstoff.

erstdenkendannsprechen
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das virus verschwindet ja nicht.

es kann sich nur unter bestimmten bedingungen besser verbreiten - und diese sind nun einmal massenansammlungen in räumen. feucht-kalte umgebung. das gibt es naturgemäß eher im winter. verschwinden tut das virus im sommer auch deswegen nicht, weil keiner von uns immun ist - anders als bei den meisten anderen viren, die uns begegnen: da gibt es viele, die immun sind und daher werden ketten unterbrochen.

marcneum
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Immunität

Ihre Aussage, dass KEINER immun ist, ist schlichtweg falsch!

erstdenkendannsprechen
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ja - dann belegen sie das bitte

das einzige, das ich auch nur von drosten gehört habe, ist, dass es die vermutung einer hintergrundimmunität (keiner echten immunität) gibt.
wenn sie sagen, dass das falsch ist, dann bitte beehren sie mich mit den quellen ihrer weisheit, damit ich was dazulernen kann.

 
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