Der britische Boulevard-Blätterwald bog sich am Tag "danach" mächtig durch: Prince Andrew, aus guten Gründen seiner offiziellen Ämter enthobener (Ex-)Lieblingssohn von Queen Elizabeth II., konnte nun doch einen Prozess in der Missbrauchs-Causa abwenden. Dafür floss Geld an die Klägerin Virginia Giuffre. Sehr viel Geld. 12 Millionen Pfund (umgerechnet etwa 14 Millionen Euro) sollen es sein, wird berichtet. Als außergerichtliche Einigung für sexuellen Missbrauch, der noch in den Teenager-Jahren der heute 38-Jährigen stattgefunden haben soll.
Analyse
Wenn auch zwölf Millionen Pfund den Ruf nicht retten
Die britische Presse fragt sich, woher die Mittel nun eigentlich kommen, mit denen sich der royale Sündenfall seinen Weg aus dem Gerichtssaal ebnete. Und der nächste Skandal im königlichen Umfeld naht bereits.
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