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Mindestens 150 FluttoteDie Flut wird für Deutschland zur großen Zäsur: Nichts wird mehr so sein, wie es war

Auf das Jahrhunderthochwasser folgt die Jahrhundertaufgabe. In Deutschland steigt die Zahl der Opfer der Flutwelle weiter. Der Bund kündigt Milliardenhilfen an. Doch ist beim Wiederaufbau klar: So wie vorher wird das Leben entlang der Flüsse nicht bleibe

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© AP
 

Die Lage entspannt sich nicht wirklich in den Hochwassergebieten in Deutschland. Das Unglück zieht nur einfach weiter. Am Samstag trifft es den Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen. Dort bricht ein Damm des Flüsschens Rur, die Bergungsteams bringen in Ophoven siebenhundert Menschen in Sicherheit. Ursache nach ersten Analysen: An der Mündung der Rur in die Maas hatten die niederländischen Behörden eine Schleuse geschlossen. Der Rückstau ließ die Dämme brechen. Europa muss sich noch beweisen in diesen Tagen. 
 
In Deutschland ist das ganze Ausmaß der Verwüstungen immer noch nicht übersehbar. Täglich kommen neue Hiobsbotschaften. Die Zahl der Opfer ist auf mindestens 150 gestiegen, allein in der Region Ahrweiler rund um das Dorf Schuld in Rheinland-Pfalz sind mehr als 98 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 670 wurden verletzt. „Wir bitten den Raum immer noch großräumig zu umfahren“, rät die Polizei Koblenz auf Twitter.

Kommentare (7)
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Sam125
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Sam 125Nur so am Rande erwähnt, Deutschland braucht das billige Palmöl nicht nur

für die Nahrungsmittel sobdern auch für die Futtermitteln Industrie und den von den erzeugten Palmfett werden WELTWEIT 68 % und Deutschland verbraucht ALLEIN rund 40 % davon!Jetzt wisst ihr auch warum man überhaupt nicht von der Abholzung der Regenwälder hört!Deutschland führt uns vor,DENN nicht nur der WIR SCHAFFEN DAS SAGER DEN WIR ÖSTERREICHER FÜR FRAU MERKEL AUSBADEN DÜRFEN,denn wir sind inzwischen DAS Migrationsland Nr1,sondern auch die Abhozugen des Regenwaldes und die damit veränderten regionalen und weltweiten Klimabedingungen hat hauptsächlich Deutschland zu verantworten und WIR müssen für die Umweltsünden der Deutschen mit Klimaverschärfungen und Teuerungen unseren"Kopf" hinhalten!Wo sind unsere Journalisten,Politiker WO ist der ORF und Herr VdB?Wir können das Klima niemals verbessern,wenn die Deutschen sich nicht endlich selbst gegen das Abholzen der Regenwälder einsetzt statt noch mehr"Raubbau"betreiben!Die Flutkatastrophe in Deutschland war Hausgemacht!

Sam125
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Eines MUSS uns allen klar sein,solang gnadenlos und weltweit die Regenwälder

abgeholzt werden und sich daher der "Golfstrom" gravierend verändert, werden sich die Meeresströmungen und damit auch das Weltklima nachhaltig zum Nachteil der gesamten Welt und für immer verändern! Die Klimakatastrophe wird daher leider auch nicht zum aufhalten sein! Es ist schön,wenn wir fossile Brennstoffe durch Elektrizität ersetzen wollen,was natürlich nur in Ländern möglich ist,wo zB keine AUTOBATTERIEEN,so wie in China,hergestellt werden denn in China wird wegen der florierenden Wirtschaft (E- Mobilität! ) fast täglich ein neues Kohlekraftwerk hochgefahren und die sogenannten westlichen und fortschrittlichen Länder wollen alles verbieten was mit fossilen Brennstoffen fährt und heizt und die gute Luft vom "Westen" wird durch die schlechte Luft vom "Osten",gesehen für's WELTKLIMA, wieder aufgehoben! Schöne Aussichten für uns alle! Und Deutschland ist am allermeisten für die Abholzung der Regenwälder verantwortlich!

Adiga
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Ich seh die nahe Zukunft düster... (global)

Ich erwarte wohl schon die letzen zehn Sommer, dass die Katastrophen des Vorjahrs im Jahr darauf überboten werden. Aber immer nur unmerklich mehr, doch auch jene Sommer sind zu erwarten wo es deutluch schlimmer kommt. - Und dank der erwärmten Luftmassen die sich immer weiter gen Norden ausbreiten, wird meine Erwartungshaltung auch nie enttäuscht.

Die Sommerereignisse in 20 oder 30 Jahren kommen, fürchte ich schon heute mehr als dass was heute passiert. Aber ich fürchte mich auch schon heute davor, wenn sich China Taiwan zurückholt, zu erwarten mit militärischer Karftausübung, das wird ganz schön unschön und könnte für weite Teile der Welt großes Ungemach bedeuten.

Dazu dass es bis 2050 unter den Menschen zu einer "Bevölkerungsexplosion" kommen wird, gleichzeitig aber von Jahr zu Jahr mehr landwirtschaftliche Flächen veloren gehen werden, dass verspricht Potential (der erschreckenden Art). In der Dramaturgie gibts immer den Punkt den man den "Point of no Return" nennt. Wirklich vorbereiten kann man sich aufs Schlimmste kaum, bestenfalls darf man sich darauf einstellen, das was man als einzlener dageben machen kann, nur marginale Bedeutung hat. - Aber werde ich mich überrascht fühlen, ich denke nicht - aber auf eine oder andere Art bestätigt, was mir aber keine Freude sein wird.

Eine Versicherung gegen Unwetterschäden abzuschließen verhindert sicher keine Unwetter, ist dem zufolge kein Lösungsansatz. Und ich halte nur von Lösungswegen etwas, die auch Ereignisse verhindern.

Politisch_Unkorrekter
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Genau.

Darum sah auch halb Deutschland heute den Formel 1 GP von Silverstone.

dieRealität2020
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Nicht unbedingt nur als symbolisches Beispiel zu sehen.

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Es gibt im Endeffekt kurzfristig keinen dauerhaften Schutz gegen Naturkatastrophen. Ob wohl die Auswirkungen und die Bewegungen seit Jahrhunderten bekannt sind, wird darauf nicht zielführend und effektiv reagiert. Es ist genaugenommen aus meiner Sicht ein menschliches Problem.
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Einfach generell ausgedrückt. Warum verlassen die Menschen nicht den Einflussbereich von Vulkanen? Warum nicht den Einflussbereich der seit Jahrhunderten bekannten Hochwasserplätze?
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Die Menschheit besitzt im obersten Bereich ihres Vermögens und ihres Potenzials ausreichende Mittel um hier dauerhafte erfolgreiche Umsiedlungen oder wie bei Hochwasser zielführenden und effektiven Schutz durchzuführen.

dieRealität2020
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Naturkatastrophen. Oft katastrophal für Menschen die im Einflussbereich von den Auswirkungen leben

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Pandemie: Wir werden nicht mehr wie früher sein!
Flutkatastrophen: Wir werden nicht mehr wie früher sein!
Eigentlich leeres Geschwätz. Da wir die erfolglosen Reaktionen der Menschen tatsächlich jeden Tag sehen können.
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Naturkatastrophen (ohne von den Menschen die prognostizierte Klimaerwärmung) gibt es schon "nachgewiesenermaßen" wie auch die Klimaveränderung seit Bestehen dieses Planeten und insbesondere der Menschheit. Lernen wir aus den Katastrophen? Wenn ich einige Jahrhunderte zurückblicke, NEIN. Wir versuchen nur immer das Unmögliche machbar zu machen.
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Ich frage mich zu Naturkatastrophen u.a. Vulkane und Hochwasser. Wir sehen das seit Jahrhunderten Menschen im Einflussbereich von Vulkanen und Hochwasser leben. Ohne gemessene Erderwärmung (ein durch Jahrmillionen wechselseitiger klimatischer Klimaprozess) gab es die Nachhaltigkeit von Ausbrüchen und Hochwasser die Vernichtung u.a. von Menschenleben herbeiführten. Reagieren wir darauf mit menschlichen Verständnis und machbaren Lösungen. NEIN.
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Ich befürchte die Hysterie um die Klimaerwärmung ist eine Sache, der gewaltige CO2-Ausstoß eine andere Sache, den wir sehr wohl in den Griff bekommen können. Sollten wir dabei nicht erkennen, dass die Sonnenenergie die einzige kostenlose und reine Energieart darstellt. Alle anderen Energiequellen sind nur Zwischenlösungen.

kukuro05
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das war.....

....eine wunderschöne Gegend! Ich war vor Jahren dort. Ein echt schönes Fleckerl!