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Mordverdächtiger PolizistWarum britische Frauen nun auf die Barrikaden gehen

Zwischen 2009 und 2018 wurden in Großbritannien insgesamt 1428 Frauen getötet - der Mord an einer 33-Jährigen und eine nun gewaltsam beendete Mahnwache für sie lassen die Gräueltaten in den Fokus rücken.

© (c) AFP (DANIEL LEAL-OLIVAS)
 

1. Gewaltverbrechen gegen Frauen sind in Europa weit verbreitet - was steckt nun hinter dem landesweiten Aufschrei in Großbritannien?
ANTWORT: Auslöser für Proteste und Mahnwachen ist der gewaltsame Tod der 33-jährigen Sarah Everard, die am Abend des 3. März spurlos in Südlondon verschwunden war. Ihre Leiche wurde später in einem Waldstück in der Grafschaft Kent entdeckt. Unter Verdacht, sie getötet zu haben, steht ein 48-jähriger Polizist - der Mann sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. In weiterer Folge berichten nun immer mehr Britinnen von Übergriffen, die sie auf der Straße oder in öffentlichen Verkehrsmitteln erdulden mussten. Für viele ist, wenn sie sich im öffentlichen Raum bewegen, Angst ein ständiger Begleiter.

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