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Rechter Terror in Hanau Verfolgungswahn und Rassismus, ein toxischer Mix

Was haben der Schütze von Hanau und der Attentäter von Halle gemeinsam? - Beide suchten vermeintliche Schuldige für das, was in ihrem Leben schief lief.

Insgesamt kamen in Hanau am Mittwochabend und in der Nacht zum Donnerstag elf Menschen ums Leben
Insgesamt kamen in Hanau am Mittwochabend und in der Nacht zum Donnerstag elf Menschen ums Leben © (c) APA/AFP/ODD ANDERSEN (ODD ANDERSEN)
 

Ein Mann, der keine Frau findet. Ein Mann, der an geheime Mächte glaubt, die ihn überwachen und sich auch in sein Hirn "einklinken". Der Sündenböcke sucht, die er für Probleme in seinem Umfeld und für sein selbst empfundenes persönliches Scheitern verantwortlich machen kann.

Im Internet hinterlässt er ein Video, in dem er krude Verschwörungstheorien verbreitet und davon spricht, dass ganze Völker "komplett vernichtet werden müssen".

Das ist passiert

Der Deutsche Tobias R. hat bei seinem mutmaßlich rechtsradikalen und rassistischen Anschlag am Mittwochabend im hessischen Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Anschließend soll der 43-jährige Sportschütze seine 72 Jahre alte Mutter und sich selbst getötet haben.

Der Mann habe eine "zutiefst rassistische Gesinnung" gehabt, sagte Generalbundesanwalt Peter Frank am Donnerstag in Karlsruhe. Die Todesopfer seien zwischen 21 und 44 Jahre alt gewesen und hätten Migrationshintergrund gehabt. Der Täter habe sechs weitere Menschen verletzt, einen schwer.

Tobias R. (43), der von Größenwahn und rassistischem Hass getriebene mutmaßliche Attentäter von Hanau, entspricht in vielerlei Hinsicht dem Tätertypus des um Aufmerksamkeit heischenden, äußerlich unauffälligen rechtsradikalen Gewalttäters. Parallelen zu dem Attentäter von Halle, der im Oktober ebenfalls in Deutschland erst versucht hatte, in eine voll besetzte Synagoge einzudringen und dann zwei Menschen erschoss, sind offensichtlich.

Für die Sicherheitsbehörden sind Attentäter wie sie, die sich nicht mit bekannten Rechtsextremisten treffen oder an Kundgebungen teilnehmen, schwer ausfindig zu machen. Allerdings - glaubt man den Aussagen von Tobias R. - könnte es Warnsignale gegeben haben. In einem von ihm aufgezeichneten Video, das mit den Worten "Das, was bleibt, ist das Volk", endet, berichtet er von mehreren Besuchen bei der Polizei. Angeblich versuchte er 2002 vergeblich, Anzeige zu erstatten, da er sich illegal überwacht fühlte. Im Herbst 2004 und im Jahr 2019 habe er es erneut versucht - wieder ohne Erfolg.

Doch hier enden die merkwürdigen Theorien nicht. Der Mann aus Hanau glaubte auch, dass bestimmte Hollywood-Filme nur entstanden seien, weil er dafür "unwissentlich die Grundidee geliefert" habe. Auch hinter dem Ausscheiden der deutschen Nationalelf bei der Fußball-Europameisterschaft 2004 witterte er eine Verschwörung.

Dass jemand Wahnvorstellungen hat, ist nicht unbedingt ein Fall für die Polizei. Wenn so jemand eine Waffenbesitzkarte hat, ist aber zumindest Vorsicht geboten. Vor allem da die merkwürdigen Verschwörungstheorien, denen der Täter anhing - zum Terroranschlag vom 11. September 2001 und zu einer "kleinen sogenannten Elite", die "über ein Geheimwissen verfügt, das sie der breiten Masse vorsätzlich vorenthält" - stark an die Ideologie von "Reichsbürgern" erinnert, die Deutschland als Staat infrage stellen und von der "Firma BRD" sprechen.

Die deutsche Regierung hat vor wenigen Wochen das Waffenrecht verschärft. Künftig müssen die Behörden immer beim Verfassungsschutz nachfragen, bevor sie Waffenerlaubnisse vergeben. Das soll Extremisten den Zugriff auf Waffen erschweren. Außerdem müssen Jäger und Sportschützen nach fünf und dann noch einmal nach zehn Jahren nachweisen, dass ihr "Bedürfnis" nach Waffenbesitz fortbesteht. "Ja, das wird den Zugang zu Waffen für Radikale erschweren, aber es ist keine Vollkaskoversicherung", sagt Jörg Radek, der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei.

Tobias R. will mit seiner grausamen Tat, so sagt er selbst, Aufmerksamkeit erzwingen. In seinem Video kündigt er das Blutbad zwar nicht an. Er macht jedoch deutlich, dass er erwartet, bald zu sterben. Und sagt, "aus all diesen Gründen blieb mir nichts anderes übrig, als so zu handeln, wie ich es getan habe, um die notwendige Aufmerksamkeit zu erlangen". Wenige Stunden nach der Tat ist seine Website, auf der er das Video eingestellt hatte, gesperrt.

SPD-Vize nennt AfD nach Anschlag "geistige Brandstifter"

Nach dem mutmaßlich rassistischen Anschlag in der deutschen Stadt Hanau hat der stellvertretende SPD-Vorsitzende Hubertus Heil die AfD als geistige Brandstifter bezeichnet. "Wir müssen mehr Härte gegen Rechts zeigen in Deutschland", sagte der Arbeitsminister der Deutschen Presse-Agentur am Rande einer Gedenkveranstaltung für die Opfer der Bluttat auf dem Hamburger Rathausmarkt.

Die Tatsache, dass die AfD-Fraktion dort nicht gemeinsam mit den anderen in der Bürgerschaft vertretenen Parteien zusammengestanden sei, spreche für sich. "Das sind geistige Brandstifter", sagte Heil. "Ich erlebe diese Hetzreden im Deutschen Bundestag, und in Hamburg gibt es so etwas auch."

Es geschähen "entsetzliche Massenmorde, man kann es nicht anders nennen", sagte er. "Und es ist ja nicht das erste Mal, dass Schlimmes passiert auf der rechte Seite: die NSU-Morde, der Mord an Walter Lübcke (Kasseler Regierungspräsident und CDU-Politiker, Anm.), die Anschläge in Halle und jetzt diese furchtbaren Taten in Hanau." Deshalb sei es gut, "dass sich jetzt spontan in vielen Städten so viele Menschen versammelt haben und hier in Hamburg die demokratischen Parteien zusammenstehen und keine Wahlkampfkundgebungen machen."

Entsetzen und Trauer seien das eine, sagte Heil. "Das andere ist, wie wir mit dieser Entwicklung umgehen. Das heißt, wie wir als Rechtsstaat, als wehrhafte Demokratie mit aller Härte dagegen vorgehen und wie wir mit den geistigen Brandstiftern in diesem Land verfahren."

Hessen: Rassistischer Terror

Schüsse in der hessischen Kleinstadt Hanau haben am Mittwochabend elf Todesopfer gefordert. Unter den Toten ist auch der Schütze.

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Am Vormittag bestätigte der hessische Innenminister Peter Beuth den Terrorverdacht.

(c) AP (Michael Probst)

Lesen Sie hier mehr dazu!

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Auch wenn Tobias R. nach bisherigen Erkenntnissen der Behörden keine Kontakte zu bekannten Rechtsextremisten unterhielt. In diesen Kreisen stößt sein Anschlag auf Interesse. Ein Kanal, der eine seiner Video-Botschaften im Internet verbreitet, nennt sich Kommando 18. In der Szene steht die Zahl 18 für A und H, den ersten und den achten Buchstaben des Alphabets, die Initialen von Adolf Hitler.

 Deutscher Bundespräsident Steinmeier gedenkt der Opfer

Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Tatorte des mutmaßlich rassistisch motivierten Anschlags in Hanau besucht. Gemeinsam mit anderen Politikern, darunter Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier, und seiner Frau Elke Büdenbender gedachte er dort am Donnerstag mit einer Schweigeminute der Opfer.

Anschließend wollte Steinmeier bei einer Mahnwache der Stadt Hanau auf dem Marktplatz eine kurze Ansprache halten.

Kommentare (22)

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kaagee44
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Praktische Lösung

Von Merkel und Steinmaier abwärts hetzen alle pflichtgemäss gegen "rechts" - was immer das ist. Keinerlei Beweise vorhanden, nur Vermutungen - so macht man eben Politik.

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Geerdeter Steirer
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Terror ist die falsche Bezeichnung und hetzt nur unnötig, laut geschehenem und evaluiertem ist es eine "geistig abnorme Handlung" eines Menschen welcher eklatante Persönlichkeitsdefizite hatte !!

Absatz aus dem Bericht:
Tobias R. will mit seiner grausamen Tat, so sagt er selbst, Aufmerksamkeit erzwingen. In seinem Video kündigt er das Blutbad zwar nicht an. Er macht jedoch deutlich, dass er erwartet, bald zu sterben. Und sagt, "aus all diesen Gründen blieb mir nichts anderes übrig, als so zu handeln, wie ich es getan habe, um die notwendige Aufmerksamkeit zu erlangen".

Das so eine Person eine Waffenbesitzkarte hatte ist ein auch gravierender Punkt, obwohl wenn jemand zu solch Wahnsinnstaten bereit und gewillt ist bekommt er immer irgendwo eine Waffe her !

Dies widerlegt den Ausdruck "Terror" !

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eleasar
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@ Geerdeter Steirer: Zustimmung!

Der Mann war geisteskrank mit Verfolgungswahn und abstrusem rechten Gedankengut, aber in der Berichterstattung wird der Schwerpunkt auf den Rechtsextremismus gelegt. Ich will nicht das eine gegen das andere aufwiegen, jede Bluttat ist furchtbar und aufs äußerste abzulehnen. Mir fällt nur auf, dass bei ähnlichen Vorfällen mit islamistischen Hintergrund der Islamismus nicht als Hauptmotiv genannt und ähnlich vehement thematisiert wird, sondern die Geisteskrankheit in den Vordergrund gestellt wird. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.

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heinz31
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Der Mann war Geisteskrank und kein Nazi

Wo in seinen Schreiben hat er Hi.tler verehrt? Er hatte keine Kontakte zu rechten Gruppen. Er schrieb schon 2002 verschiedenes wirres Zeug und hat erst 2019 wieder versucht, eine Anzeige wegen einer angeblichen Verfolgung zu machen. Da hätten die Behörden reagieren müssen. Bitte den Artikel lesen!
Tatsache ist, daß auch bei uns in Österreich Menschen, die merkbar Wahnvorstellungen haben und offensichtlich Schizophren sind, ihre "Oper" mit ihren Wahnvorstellungen sogar bis zum obersten Gericht zerren können. Da fordert kein Richter von sich aus eine psychiatrische Untersuchung wegen Zurechnungsfähigkeit, wenn diese Person wirres Zeug daherredet!
Ich kenne so einen Fall.

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Mein Graz
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@heinz31

Ob der Mann tatsächlich "geisteskrank" oder schizophren war wird sich wahrscheinlich nicht mehr exakt feststellen lassen. Um volkstümlich zu sprechen: er hat sicher einen an der Klatsche gehabt.
Und stimmt: nicht jeder Rechtsradikale ist ein Na.zi - aber jeder Na.zi ist rechtsradikal.
Und in noch einem Punkt hast du recht: er war kein "Gestiefelter". Wobei heute die Rechtsradikalen nur mehr in "Einzelfällen" mit Stiefel und Glatze auftreten, die ziehen heute schon viel eher einen Anzug an, versuchen gebildet zu erscheinen und mit wohldurchdachtem Auftreten ihre Absichten zu verschleiern.

Im Grunde genommen ist es aber egal, ob der Mann ein Na.zi war oder "nur" ein Rechtsradikaler - seine Taten waren abscheulich und sind auf schärfste zu verurteilen!

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CIAO
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Leider gibt es immer solche Wahnsinnige

wie musste er wissen, das seine Mutter mit diesem Sohn ... mir fehlen die Worte

Rechts aussen ist schlecht, gleichschlecht wie Linksaussen. ALLE extremen Gesinnungen sind gefährlich, vor allem für die Demokratie.
man stelle sich nur vor, einer dieser, gewinnt mal.... egal ob rechts oder links, oben oder unten...

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Civium
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Solchen Taten gehen immer politische

HETZE voraus, die einen reden die anderen führen es aus!
Die Demokratie muss aufwachen und härter gegen solche Bewegungen vorgehen!
Wir verlassen nicht den Weg des Rechtsstaates wenn wir ihn mit alle Mitteln schützen!
Die Geschichte hat gezeigt das Demokratie vernichtet wurde weil auf demokratischen Wege solche Verbrecher an die Macht kamen.
Das erschreckende an diesen Fall ist dass ein anscheinend normaler Bürger mit hohen Bildungsniveau unauffällig bis zu dieser abscheulichen Tag in dieser deutschen Stadt lebte.
Ich glaube wir müssen vorsichtig sein, genau hin horchen und den Stammtisch mit seiner derben Sprache beobachten!
Mein Mitgefühl für die Angehörigen der Opfer und für ganz Deutschland!!

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joe1406
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Ohne hier Pauschalbeschuldigungen machen zu wollen

Aber Sportschütze scheint schon ein gewisses Kern-Merkmal zu sein. Die treten doch ziemlich häufig auf wenn es um Amokläufe mit Schusswaffen geht.

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Civium
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Und Nazi!!

nicht zu vergessen!!!

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pregwerner
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Prävention eigentlich unmöglich

Soweit zu erkennen ist, war der Täter ein "einsamer Wolf" - und dagegen lässt sich im Vorfeld leider kaum etwas machen...

Zudem führt psychische Instabilität meist zu Isolierung und darin können "wahnhafte Ideen" erst so richtig ungebremst ausarten. Leider!

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Civium
13
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Prävention ist möglich, bei den

Nadelstreifs muss man beginnen!!

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5d659df496fc130dbbac61f384859822
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@pregwerner

Alle Rechten sind psychisch instabil und haben wahnhafte Ideen, anders kann man die Vorgänge in der Geschichte des 20. Jahrhunderts nicht interpretieren. Die Massen, die bei den Progromen begeistert mitgemacht haben, sind alles andere als einsame Wölfe gewesen. das waren ganze Rudel von völlig enthemmten Verbrechern!

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5d659df496fc130dbbac61f384859822
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So sind wir!

Rassisten und Rechtsextremen begegnet man in A und der BRD auf Schritt und Tritt. Taten wie diese sind nur in diesem Umfeld möglich. Viel dürften noch folgen!

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Grazer1960
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Eigentlich traurig

Und in Norwegen und Neuseeland, wo die größten rechtsextremen Massaker stattgefunden haben, waren die Rassisten und das Umfeld in A und BRD natürlich auch schuldig. Sie leben anscheinend selbst in einer Blase. Einer der wenigen aufrechten Kämpfer gegen all die Faschisten, die demokratisch und durch gekaufte Medien die Macht an sich gerissen haben. Aber Sie haben das durchschaut und werden das Schlimmste zu verhindern wissen. Vor allem durch Ihre Postings, die schonungslos die Wahrheit aufzeigen und die rechtspopulistische Maschinerie der Manipulation enttarnen. Weiter so, die Welt braucht Helden wie Sie.

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HB2USD
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Das größte Massaker

der letzte Jahre haben Islamisten mit 259 Toten in Sri Lanka angerichtet.

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5d659df496fc130dbbac61f384859822
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Die Rotstrichler fühlen

sich offensichtlich angesprocjen und ertsppt. Somit wäre der Beweis für meine These erbracht.

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Balrog206
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Na

die schauen ganz verdutzt welche Tilos wirklich frei herum rennen !

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201dc52c61b7c2dda8d298dd46da08e0
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Gerbur

dass es reichlich gewaltbereite Verrückte in ALLEN Ecken der Gesellschaft gibt steht wohl außer Frage. Dennoch: bitte reißen Sie sich zusammen und behalten sie ihre Thesen mitsamt Pauschalbe- und verurteilungen für sich. Versuchen sie sich an Aussagen wie jener von Marcuskleine zu orientieren. Mit Angriffigkeit ist hier nicht geholfen.

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Marcuskleine
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?

Sie fühlen sich hoffentlich nicht verfolgt?

Das Umfeld, das ich in D wahrnehme, ist keineswegs so negativ, wie sie es beschreiben.

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5d659df496fc130dbbac61f384859822
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@Marcuskleine

Das "Umfeld" ist immer sehr spezifisch, vielleicht leben Sie in einer schönen Blase. Im Wesen der Deutschen und Österreicher hat sich auch nach den von ihnen losgetretenen Weltkriegen nicht viel verändert. Nach wie vor stark xenophobisch und intolerant gegenüber anderen Kulturen oder Religionen und eine Attitüde von Herrenmenschen kennzeichnen dieses Wesen hinreichend.

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SoundofThunder
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🤔

Über 3000 Rechtsextrem motivierte Straftaten pro Jahr (in Deutschland) sagen schon was aus. Und in Österreich über 1000. Die gestiefelten Glatzköpfe in Bomberjacken und Armeestiefeln sind bei jeder Identitären-Kundgebung (nicht nur Kickl und Hofer) dabei und rufen laut:Freier Nationaler Sozialismus! Jetzt! Jetzt! Jetzt! Und das sind nicht wenige!

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heinz31
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@Sound

Jaja, die Nazi.keule.
Tatsache ist, daß der Täter offensichtlich NICHT an rechtsradikalen Veranstaltungen teilgenommen hat und Adi NICHT verehrt hat. Er war auch kein "Gestiefelter" Glatzkopf, wie man sieht.
Zumindest ist bis jetzt diesbezüglich nichts bekannt. Er war geisteskrank und hat alles mögliche mit seinem Verfolgungswahn behauptet.
Deswegen ist Ihr Beitrag als Hetze gegenüber für Sie andersdenkenden.

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