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VenedigGlasplatten sollen Markusdom vor Hochwasser schützen

Ein Gürtel von Glasplatten soll die wertvollen Mosaiken und die Krypta künftig vor Flutwellen schützen.

Im November gab es in Venedig ein verheerendes Hochwasser © APA/AFP/FILIPPO MONTEFORTE
 

Nach dem verheerenden Hochwasser im November plant die Gemeinde Venedig Maßnahmen zum Schutz des Markusdoms. Ein Gürtel von Glasplatten soll die wertvollen Mosaiken und die Krypta künftig vor Flutwellen schützen. Die 1,2 Meter hohen Platten vor der Basilika sollen rund 3,5 Millionen Euro kosten und bis kommendem Herbst installiert werden.

Da es sich um Glas handelt, sollen die Barrieren optisch nicht störend wirken, berichtete der Ingenieur und Domprokurator Pierpaolo Campostrini laut der römischen Tageszeitung "La Repubblica" (Mittwochausgabe). Sollte es keinen Bedarf mehr geben, können die Glasplatten entfernt werden.

Schäden nach letztem Hochwasser

Nachdem Hochwasser im November die Markusbasilika überschwemmt hatte und Salzwasser in die Krypta und das Presbyterium des Markusdoms eindrang, wurden einige Bodenmosaike beschädigt. Einige Mosaik-Steine lösten sich. Auch einige Marmorsäulen wurden zum Teil beschädigt.

In der Nacht auf den 13. November war das Wasser in Venedig - angetrieben durch starken Schirokko-Wind - auf 187 Zentimeter über dem Meeresspiegel gestiegen. Das war der höchste Wert seit der verheerenden Überschwemmung im Jahr 1966, als 194 Zentimeter erreicht wurden, teilte die Kommune mit. Danach gab es weitere zwei Flutwellen in den darauf folgenden Tagen.

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