Am Brombachsee in Mittelfranken kam es kürzlich zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall: Ein mehrere Meter langer Wels hatte sich aggressiv verhalten und mindestens fünf Badegäste gebissen. Da am Badestrand zeitgleich das „Burning Beach“-Festival stattfand, stuften die Behörden den Wels als akutes Sicherheitsrisiko ein. Entgegen ersten Meldungen wurde das Tier jedoch nicht von einem Polizisten erschossen, sondern von Anglern erlegt. Ein Polizeibeamter habe am 20. Juni zwar dreimal auf den Fisch geschossen, sagte ein Polizeisprecher. Aber kein Projektil habe die Haut des Tieres durchgeschlagen.
Von Anglern erlegt
Aggressiver Wels vom Brombachsee wurde als Filet verspeist
Der Riesenwels hatte im Vorfeld mehrere Badegäste gebissen. Ein Polizeisprecher korrigierte die bisherige Version, dass ein Beamter das Tier erschossen hätte. Der Fisch wurde zu 120 Filetportionen verarbeitet und inzwischen verspeist.
© APA/dpa