Bei einer Hochzeitsfeier im mittelfränkischen Fürth ist am Sonntagnachmittag ein Mann erschossen worden. „Wir sprechen von Schussgeräuschen und entsprechenden Verletzungen“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken. Das zunächst lebensgefährlich verletzte Opfer sei wenig später gestorben. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst mit einem Pkw mit französischem Kennzeichen. Am frühen Montagmorgen konnte der Verdächtige in Frankreich gefasst werden, teilte die Polizei mit.
Laut derzeitigem Ermittlungsstand handle es sich um ein persönliches Motiv, so ein Sprecher der Polizei. Es sei noch unbekannt, in welchem Verhältnis das Brautpaar und das Opfer standen. Wo genau die Polizei den Verdächtigen stoppen konnte, blieb zunächst unklar.
Zweiter Toter binnen kurzer Zeit
Beinahe gleichzeitig ereignete sich ein weiterer tödlicher Angriff in Bayern: Bei einer großen Feier unter freiem Himmel ist in Parsberg ein Mann getötet worden. Das bestätigte am Sonntagabend ein Polizeisprecher vor Ort. Zwei Männer seien auf dem Fest in Streit geraten. Dabei habe der eine plötzlich eine Waffe - nach Medienberichten ein Messer - gezückt und sein Gegenüber tödlich verletzt.
Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen, das Gelände weiträumig abgesperrt. Alle Gäste - vermutlich Hunderte Personen - durften das Gelände nicht verlassen. Nach Informationen der „Mittelbayerischen Zeitung“ wurde das kurdische Neujahrsfest gefeiert - „Newroz Bayern“ findet demnach immer an wechselnden Orten in Bayern statt.