Markstart 2024Erster Blick auf den Polestar 5

Volvos Tochtermarke Polestar hat das erste Bild seines fünften Modells veröffentlicht - ein elektrischer, viertüriger GT.

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Der Polestar 5 wird ein viertüriger GT © POLESTAR
 

Im Straßenverkehr ist Polestar in Österreich bisher nicht mehr als eine Fußnote, hat aber seit Oktober 2021 hierzulande immerhin seinen ersten Schauraum eröffnet. Nach dem in Wien sind weitere in Graz und Linz geplant - dabei soll es dann aber auch bleiben, denn die Marke setzt auf direkten Vertrieb statt auf stationären Handel.

Und das ist nicht das einzige, was sich das Joint-Venture des chinesischen Autoriesen Geely und dessen Tochterunternehmen Volvo von Tesla abgeschaut hat: Bis auf den auf 1500 Exemplare limitierten und bereits ausverkauften Polestar 1 - seines Zeichens Plug-in-Hybrid - ist die Modellpalette rein elektrisch.

Derzeit besteht sie aus dem Mittelklässler Polestar 2, der Teslas Model 3 das Leben schwer machen soll. Im kommenden Jahr soll mit dem Polestar 3 ein großes Elektro-SUV folgen, dem wiederum 2023 eine Coupévariante zur Seite gestellt wird: der Polestar 4.

Showcar: Polestar Precept

Die Studie mit dem Namen Precept (zu deutsch: der Grundsatz) zeigt ganz eindeutig, dass sich Volvos Elektro-Submarke Polestar sich optisch von den konventionellen Modellen der Schweden künftig stärker differenzieren will – und einen Frontalangriff auf Tesla startet.

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3,1 Meter Radstand verleihen dem viertürigen GT eine sehr niedrige Silhouette, die dennoch genügend Platz für Passagiere, Gepäck und den großen Akku des Stromers lässt.

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Weil das Elektro-Coupé keinen klassischen Kühlergrill braucht, wird daraus die sogenannte „Smart Zone“: das Zentrum für Sicherheitssensoren und Fahrerassistenzfunktionen. Hinter einem transparenten Panel sitzen zwei Radarsensoren und eine hochauflösende Kamera. Auf dem Glasdach ist zudem ein LIDAR-Pod montiert.

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Weil jeder Kilometer Reichweite zählt, haben die Designer besonders auf gute Aerodynamik geschaut, was man am Frontflügel in der langen Motorhaube und der scharfen Abrisskante am Heck nachvollziehen kann.

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Deshalb werden auch herkömmliche Seitenspiegel durch Kameras ersetzt, deren Bilder in den Innenraum übertragen werden. Auch der Innenspiegel weicht einem Bildschirm, den eine Weitwinkelkamera am Heck speist. Deshalb hat der Precept keine klassische Heckscheibe.

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Den Innenraum haben die Schweden als Spielwiese für die Erprobung nachhaltiger Materialien genutzt: So bestehen die Innenverkleidungen und Rückenlehnen aus Flachs.

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Die Sitzflächen werden aus recycelten PET-Flaschen gestrickt, die Polster und Kopfstützen aus recyceltem Korkvinyl, während die Teppiche aus recycelten Fischernetzen hergestellt werden.

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Die nächste Generation des Android basierten Infotainmentsystem münzt auf der engen Zusammenarbeit von Polestar mit Google. Ein vergrößerter 15-Zoll-Touchscreen in der Mitte ergänzt das 12,5-Zoll-Fahrerdisplay. Beide sind durch einen beleuchteten Rahmen verbunden, der den gesamten Innenraum umfasst.

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Auffallendes Highlight: Das charakteristische Polestar Emblem schwebt holographisch in einem massiven Stück schwedischen Kristalls zwischen den Kopfstützen der Rücksitze.

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Auch Nummer 5 ist schon in Arbeit: Mit der Studie namens Precept haben die Schweden 2020 einen ziemlich deutlichen Eindruck vermittelt, wo die Reise hingehen wird. Auf dem ersten veröffentlichten Bild ist ein viertüriger GT mit einer Länge von rund fünf Metern zu sehen, der Kurs auf Teslas Model S, aber auch den Porsche Taycan nimmt. Die gegenläufig öffnenden Türen haben es nicht in die Serie geschafft. Zu den technischen Daten verliert Polestar noch kein Wort.

Kommentare (1)
styrianprawda
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6
Lesenswert?

Wann kommt Model 6?

Ein Minivan?
Denn wo sind die E-Familienfahrzeuge, mit ordentlichem Ladevolumen?