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Marktstart 2021 Unter dem DS 4 steckt der neue Opel Astra

Der DS 4 wird das neue Kompaktmodell von Citroëns Nobelableger. Marktstart 2021, auch als Plug-in-Hybrid.

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Der neue DS4 geht als Plug-in-Hybrid die Steckdose © DS Automobiles
 

Seit mittlerweile zwei Jahren ist die Nummer 4 in der Modellpalette von DS verwaist, also die Kompaktklasse unbesetzt. Das will Citroëns Nobelableger 2021 ändern – nur dass aus dem Fünftürer ein Crossover wird. Ganz nach dem Vorbild des heuer bereits vorgestellten Citroën C4, mit dem er sich auch die erneuerte EMP2-Plattform als Basis teilt. Darauf werden auch der neue Opel Astra und der Peugeot 308 bauen.

Aber zurück zum DS 4, der übrigens bei Opel in Rüsselsheim gebaut wird, und wie es im PSA-Konzern üblich ist, mit verschiedenen Antriebsformen zu haben sein wird. Und zwar mit Benzinern, Diesel und als Plug-in-Hybrid, die ein Leistungsspektrum von 136 bis 225 PS abdecken.

Modellvorstellung: Citroën C4

Der Citroën C4 ist kaum wiederzuerkennen: Der Franzose ist mit der Neuauflage nämlich vom klassischen Fünftürer zu einem feschen Crossover mutiert, dessen Karosserie höher gesetzt ist.

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Mit einer Länge von 4,36 Metern überragt er den C4 Cactus um ganze 19 Zentimeter, in der Breite misst er 1,8 und in der Höhe 1,53 Meter. Der Radstand streckt sich auf 2,67 Meter, weshalb sich hinter den Passagieren auch ein Kofferraumvolumen von 380 Litern ausgeht.

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Wie im PSA-Konzern gerade en vogue, wird der C4 analog zu Peugeots 208 und 2008 oder dem Opel Corsa und Mokka so ziemlich alles zur Fortbewegung nutzen, was derzeit möglich ist. Bedeutet: Es wird ihn als Benziner (100/130/155 PS), Diesel (110/130 PS), aber auch rein elektrisch geben.

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Der Stromableger wird unter dem Namen ë-C4 firmieren und hat eine maximale Leistung von 100 kW (136 PS) und ein Drehmoment von bis zu 260 Newtonmetern.

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Die 50-kWh-Batterie im Unterboden soll für einen Aktionsradius von bis zu 350 Kilometern gemessen nach dem WLTP-Zyklus gut sein. Damit ist der Citroën von 0 auf 100 km/h 9,7 Sekunden und insgesamt 150 km/h schnell.

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Was fest steht ist, dass im Zeichen des Doppelwinkels der Komfort wieder großgeschrieben wird: So wird der C4 mit der „Advanced Comfort“-Federung, also einer Federung mit progressivem hydraulischem Anschlag zu haben sein. Eine Lösung, die schon im C4 Cactus und im C5 Aircross überzeugt hat. Vor allem in Relation zum Preis.

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Im aufgeräumten Innenraum fällt der Blick zuerst auf das große, frei stehende Display auf dem Armaturenbrett. Wer es wohnlicher will, der kann die Komfortsitze oder das Panorama-Glasdach ankreuzen.

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In der Mitte des Cockpits prangt der 10-Zoll-Touchscreen, über den sämtliche Fahrzeugparameter, Media-Funktionen, das Telefon, die Klimaanlage und die Navigation gesteuert werden.  

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Insgesamt finden sich im Auto 16 Staufächer mit einem Gesamtvolumen von 39 Litern, darunter eine Schublade am Armaturenbrett, eine Konsole mit beweglicher Ablage oder eine versenkbare Halterung für Tablets.

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Letzterer Wert benennt die Systemleistung des Plug-in-Hybrid, für den ein turbogeladener 180-PS-Vierzylinder und ein 110-PS-Elektromotor zusammengreifen. Nach dem WLTP-Zyklus gemessen, soll die Batterie Saft für einen rein elektrischen Aktionsradius von rund 50 Kilometern haben. Wer es rein elektrisch mag, für den ist bereits seit 2019 der DS 3 Crossback e-tense im Programm.

Wie der DS 4 genau aussehen wird, das verraten die Franzosen noch nicht, dafür aber einige technische Gimmicks, die an Bord sein werden: Hinter der Bezeichnung „Extended Head-up-Display“ verbirgt sich eine Vorstufe von Augmented Reality, bei der die Informationen durch eine optische Täuschung etwa vier Meter vor der Windschutzscheibe im direkten Blickfeld des Fahrers scheinbar auf die Straße projiziert werden. Das Display misst stattliche 21 Zoll.

Modellvorstellung: DS 3 Crossback

Vom Kuchen der Kundschaft für kompakte Premium-SUV möchte jetzt auch DS naschen. Und zwar mit dem DS 3 Crossback, für den die Franzosen tief in die Design-Trickkiste gegriffen haben.

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Da wäre zum einen das Markengesicht mit den DS-Wings, flankiert vom Tagfahrlicht und den Scheinwerfern mit LED-Technik. Oder die seitlichen Haifischflossen und die versenkbaren Türgriffe, die sich automatisch ausfahren, sobald sich der Fahrer samt Schlüssel in einem Umkreis von 1,5 Metern am Fahrzeug befindet. Die Scheibenrahmen sind unsichtbar.

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Im Innenraum, da kann man es sich gut gehen lassen: Ein rautenförmiges Muster setzt einzelne Innenraumelemente grafisch in Szene: die mittlere Bedieneinheit mit taktilen Tasten und die zentralen sowie seitlichen Luftdüsen, die in die Türen integriert sind.

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Die Mittelkonsole übernimmt er von seinem großen Bruder DS 7 Crossback. Die Sitze sind elektrisch verstellbar und optional auch beheizt. Alleine was die Optik angeht, ergeben sich durch das breite Angebot an zehn Felgen, zehn Karosserie- und drei Dachfarben und den fünf unterschiedlichen Designs für den Innenraum mehr als 2000 mögliche Kombinationen. Da kann man getrost jetzt schon zum Grübeln anfangen.

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Das digitale, personalisierbare Kombiinstrument hat ein neues Grafikdesign und ein Head-up-Display projiziert die wichtigsten Informationen in Farbe in die Windschutzscheibe. Der 10,3 Zoll große Touchscreen mit vernetzter Navigation kann mit dem Smartphone verbunden werden. Für ein eindrucksvolles Sound-Erlebnis sorgt das Audiosystem von Focal mit zwölf Lautsprechern.

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Der eigentliche Clou ist aber, dass es den DS 3 Crossback als Benziner, Diesel und als reines Elektroauto geben wird – und zwar ab der zweiten Jahreshälfte 2019. Sie soll nach dem realistischeren WLTP-Testzyklus eine Reichweite von mehr als 300 Kilometern haben. Der Elektromotor hat eine maximale Leistung von 100 kW (136 PS) und spult bis zu 260 Newtonmeter Drehmoment ab. Die Lithium-Ionen-Batterie kann an einer öffentlichen Ladestation (100 kW) innerhalb von 30 Minuten auf 80 Prozent ihrer Kapazität aufgeladen werden. Vollständiges Nachladen der Batterie erfolgt innerhalb von fünf Stunden an einer Wallbox mit 11 kW Drehstrom.

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Als erstes Modell der Marke wird das kompakte SUV mit der jüngsten Evolution des Benzinmotors PureTech 155 mit Achtgang-Automatikgetriebe angeboten. Der PureTech 130 und der PureTech 100 vervollständigen das Angebot bei den Ottomotoren. Zur Markteinführung in Österreich steht zudem ein Dieselmotor zur Wahl, der BlueHDi 130.

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Assistenzsystemtechnisch hat der Franzose einiges in petto: Zum Beispiel die LED-Scheinwerfer mit einem Lichtstrahl, der sich jeder Situation automatisch anpasst, damit der Fahrer außerhalb der Stadt beständig mit Fernlicht fahren kann, ohne die anderen Verkehrsteilnehmer zu blenden.

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Das System „DS Drive Assist“ hält automatisch die Spur sowie die Geschwindigkeit bis zu 180 km/h und behält – wenn notwendig bis zum Stillstand – den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug bei.

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Die Notbremsfunktion „Active Safety Brake“ erkennt tagsüber und nachts Fußgänger, Fahrradfahrer und Fahrzeuge mithilfe eines neuartigen Sensors in der Front. Bei einem Hindernis warnt das System den Fahrer optisch und akustisch. Zudem bremst die Notbremsfunktion das Fahrzeug anstelle des Fahrers ab, sollte er nicht schnell genug reagieren. Und das ist nur ein kleiner Auszug.

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Neu ist auch das Infotainment-System, das sich „Iris System“ nennt: Es lässt sich über Sprache und Gesten steuern, ein persönlicher Assistent, der verstehen kann, was gesagt wird und die Befehle ausführt, fährt auch mit. Es können unterschiedliche Profile angelegt werden, die automatisch geladen werden, sobald der jeweilige Benutzer ins Auto steigt.

Und weil das mit dem Komfort bei DS eine Kernkompetenz sein soll, bekommt der Crossover eine kameragesteuerte aktive Federung. Eine hinter der Windschutzscheibe verbaute Kamera liefert gemeinsam mit Sensoren und Daten über die Straßenbeschaffenheit, und die Bewegungen des Fahrzeugs und die Dämpferhärte werden kontinuierlich gemäß den übermittelten Informationen angepasst.

Kommentare (1)
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Mezgolits
8
1
Lesenswert?

... nämlich vom klassischen Fünftürer zu einem ...

Vielen Dank - ich meine: ... tatsächlichen Viertürer + Ladeklappe: Bild 1 + Bild 3. Erfinder M.