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Mann des Jahres in der AutobrancheTesla-Boss Elon Musk ist die Welt nicht genug

Vor zehn Jahren als Spinner und Scharlatan verhöhnt, weist Elon Musk mit Tesla heute den Weg. Aber wohin?

Tesla-Boss Elon Musk © AFP (BRENDAN SMIALOWSKI)
 

Klar zur Wende, schrieben wir im Vorjahr an dieser Stelle. Und so war es auch: Im turbulenten Jahr 2020 wurden trotz der Pandemie die Weichen für den Wandel hin zur Elektromobilität gestellt. Das E-Auto steht vor dem Durchbruch, auch wenn Fragen offen sind und die Infrastruktur noch völlig unzureichend ist. Mit Volkswagen hat der weltgrößte Autobauer die Massenverbreitung angestoßen, bis Sommer 2021 werden nahezu alle Hersteller Dutzende neue E-Modelle auf die Straße bringen.

Kommentare (4)
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Expat
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Bisher hat sich Tesla nur durch den Verkauf von Verkauf von CO2-Zertifikaten über Wasser gehalten

Mit der Autoherstellung ist halt nicht so einfach eine positive Bilanz zu ziehen.
Sobald der Zertifikate Handel eingestellt wird ist Tesla insolvent.

scionescio
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@EXpat: der Zertifikatshandel wird nicht so schnell eingestellt werden, weil diese skandalöse Augenauswischerei ein tolles Geschäft für alle Beteilgten ist - außer für die Konsumenten und das Klima!

Tesla wird eher daran scheitern, dass die Produkte einfach schlecht sind!
Die Gemeinde der kritiklosen Fanatiker und Fanboys ist bald ausgelutscht und die rationalen Konsumenten kaufen alles Mögliche, nur sicher keinen Tesla - sehr gut beobachten lässt sich das zB in Norwegen, wo Tesla nur so lange verkauft hat, bis der Mitberb liefern konnte - seitdem tut sich keiner mehr ein Auto an, wo man zuerst Wochen für einen Werkstättentermin braucht (weil es fast keine gibt und die Teslas doch sehr häufig - anders als kolportiert - in die Werkstätte müssen) und dann noch einmal Wochen bis Monate auf Ersatzteile warten muss (weil kaum Ersatzteile produziert werden - Musk braucht für seine Börsenstory Neuwagenverkäufe und setzt daher die Produktionskapazitäten hauptsächlich dafür ein - auf die Bestandskunden pfeift er, weil die Fanboys eh sehr leidensfähig sind und in der Regel ihren Tesla nur als Zweitauto zum Angeben nutzen)
Nach objektiven Kriterien ist der Mitbewerb Tesla längst überlegen und es gibt keinen Grund, sich für so ein völlig überteuertes Fahrzeug mit enormen Wertverlust (Model X und S sind defacto als Gebrauchtfahrzeug unverkäuflich) zu entscheiden - gut bei Tesla ist nur das Marketing und der künstliche Hype um Musk (aber da tragen ja die Medien ähnlich wie bei Greta ihren Teil dazu bei).

Lage79
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Ich glaube sie haben keine Ahnung!

VW, BMW, Mercedes etc... sind mindsets 5, wenn nicht sogar noch weitere Jahre hinterher - dazu gibt es von den Chef-Ingenieuren der großen Autokonzerne auch öffentliche Statements. Von allen belächelt ist heute Tesla das einzige echte Elektroauto was auch für weitere Strecken nutzbar ist. Also nochmals, man muss Tesla oder Musk nicht mögen aber das Auto funktioniert und ist deshalb auch so erfolgreich und gehypt.

scionescio
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@Lage79: Ihr Glaube sei ihnen unbenommen, was allerdings meine Ahnung betrifft, irrt ihr Glaube gewaltig.

Tesla fährt einfach ein bisschen weiter als die anderen, weil sie die mit Abstand größten Akkus verbauen und deshalb damit auch am meisten CO2 Ausstoß verursachen - von Klimaschutz kann da gar keine Rede mehr sein.
Die Akkus in den neuen BMW iX sind deutlich besser als die Tesla Akkus und auch die neuen BMW eMotoren sind effizienter.
Tesla ist nur Spitze im Marketing für Fanboys und im Ankündigen - sollten laut Herrn Musk nicht alle Tesla Ende 2020 durch ein enfaches Softwareupdate als völlig autonome Robotaxis Geld für ihre Besitzer verdienen?
In Wahrheit kann der sogenannte Autopilot nicht einmal Verkehrszeichen erkennen (kann mittlerweile jedes andere 20.000 Euro Fahrzeug!) und noch immer sterben Menschen durch die fehlerhafte und unausgereifte Software ... die fünf Jahre Vorsprung sind ein nettes Märchen der Marketingabteilung um dumme Investoren an der Börse damit zu ködern.