Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Mangelnde Transparenz bei TarifenElektroautofahrer wünschen sich Abrechnung nach Kilowattstunde

Laut einer Umfrage wünschen sind Elektroautofahrer mehr Preis-Transparenz beim Stromtanken und Abrechnung nach kWh.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
 

Transparente Tarife beim Stromtanken sind den Menschen bei der E-Mobilität am wichtigsten - hier besteht aus Sicht des Energieregulators E-Control Nachholbedarf. Gewünscht wird von den Benutzern vor allem eine Kilowattstunden-bezogene Abrechnung, für die es in Österreich noch "bitte warten" heißt. Gesetzesänderungen könnten Wohnungseigentümern und auch Mietern den Zugang zum Stromtanken in ihrem Haus erleichtern, sagte E-Control-Vorstand Wolfgang Urbantschitsch im APA-Gespräch. Selbst von den aktiven "E-Mobilisten" sagt nur ein Viertel, dass sie vor dem Ladevorgang "ziemlich genau" wissen, wie viel sie bezahlen müssen.

Zulassungen Jänner bis Juni 2021: Das sind die meistverkauften Elektroautos 2021

Platz 10

Der BMW i3 verbucht einen Absatz von 617 Exemplaren. Das macht Platz 10 und ein Plus von 25,8 Prozent.

BMW

Platz 9

561 verkaufte Stück bringen dem elektrischen Seat Mii den neunten Rang. Das macht ein Plus von 309,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

SEAT

Platz 8

Von der vollelektrischen Variante des Kia Niro wurden heuer bisher 579 Stück abgesetzt. Damit stromert der Koreaner auf Platz 8 und fährt ein Plus von 70,8 Prozent ein.

KIA

Platz 7

Auf Platz 7 arbeitet sich der Audi e-tron vor, von dem heuer bisher 760 Stück verkauft wurden. Das bedeutet ein Plus von 214 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

AUDI

Platz 6

Ein Neueinsteiger findet sich auf Platz 6: 886 Exemplare des neuen elektrischen Fiat 500 wurden heuer bereits verkauft.

FIAT

Platz 5

952 Fans hat der Renault Zoe gefunden. Damit holt sich die kleine Französin den fünften Rang und ein Plus 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

RENAULT

Platz 4

Mit 1030 verkauften Stück parkt der Skoda Enyaq als Neueinsteiger auf dem vierten Platz.

SKODA AUTO

Platz 3

Platz 3 geht an einen Neueinsteiger: Das elektrische SUV VW ID.4 hat heuer bislang 1293 Kunden gefunden.

VOLKSWAGEN

Platz 2

Der VW ID.3 stromert auf den zweiten Platz: Er bringt es auf 1686 Verkäufe.

VOLKSWAGEN

Platz 1

Teslas Model 3 bringt es auf 2593 Verkäufe, damit liegt das meistverkaufte Elektroauto 2020 auf Platz 1. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum macht das ein Plus von 117,7 Prozent.

TESLA
1/10

Die Kenntnis der Kosten für den Ladevorgang mit einer Ladekarte an einer öffentlich zugänglichen Stromtankstelle steht bei den Verbrauchern als Bedürfnis ganz oben, etwa gleichauf mit Informationen darüber, ob die angesteuerte Ladestelle gerade frei oder besetzt ist. Das hat eine Befragung von Peter Hajek Public Opinion Strategies für die E-Control ergeben. Die Frage der Verfügbarkeit von Ladestellen könnte mit einer Erweiterung des vom Regulator betriebenen Ladestellenverzeichnisses, das fast 4200 Ladestellen mit rund 8000 Ladepunkten auflistet, vergleichsweise einfach bedient werden, betont Urbantschitsch.

Beim Preis ist derzeit noch keine ausreichende Transparenz gegeben, konstatiert die E-Control. "Es fehlt noch eine Verpflichtung, die Preise zu melden - das ist zwar technisch aufwendiger, könnte aber kommen", so Urbantschitsch. Dass kWh-bezogene Preise beim Laden derzeit noch nicht flächendeckend angeboten werden, liegt auch an dem in Österreich besonders strengen Eichrecht. Er hoffe, dass dieses Hindernis rasch beseitigt wird. Offen ist die Frage der Übergangsfristen, also wie schnell bestehende Ladestellen nachzurüsten sind. Alle Betreiber wüssten, dass die Kunden kWh-Preise wollen, allenfalls kombiniert mit einer gewissen Parkgebühr für die Ladedauer, heißt es in der Behörde.

Spannende Zeiten: Neue Elektroautos 2021

Bei Audi wird der viersitzige e-tron GT seinen Einstand geben. Er fährt mit einer Leistung von bis zu 434 kW (590 PS) vor, die auf alle vier Räder verteilt werden.

AUDI

Mehr Breitenwirkung dürfte das neue, vollelektrische Kompakt-SUV Audi Q4 e-tron entwickeln. Auch davon wird es eine Coupé-Variante namens Sportback geben.

AUDI

Ende 2021 bringt BMW mit dem SUV iX das erste Modell, das auf der neuen Elektroplattform basiert. Mit einem Brutto-Energiegehalt von mehr als 100 kWh soll dessen Akku eine Reichweite von mehr als 600 Kilometern nach dem WLTP-Zyklus einfahren. 

BMW

Ebenfalls soll der Startschuss für BMWs viertüriges Coupé i4 fallen. Der E-Motor leistet bis zu 390 kW. Der i4 wird in verschiedenen Varianten (Leistung/Reichweite) zu haben sein (80 kWh-Batterie, bis zu 590 km Reichweite). Weil es mit dem Klang bei Stromern bekanntlich nicht allzu weit her ist, hat BMW ein Orchester an Klängen für den i4 komponieren lassen.

BMW

Der neue Citroën C4 mutiert zum Crossover, der als Benziner, Diesel und Stromer zu haben sein wird. Der Stromableger wird unter dem Namen ë-C4 firmieren und hat eine maximale Leistung von 100 kW (136 PS) und einen Aktionsradius von bis zu 350 Kilometern, gemessen nach dem WLTP-Zyklus.

CITROEN

Dacia hat das Tuch von seinem ersten Elektroauto namens Spring Electric gezogen, das um weniger als 15.000 Euro an die Steckdose gehen soll.

DACIA

Der neue Fiat 500 ist rein elektrisch - und in der Version namens "3+1" (Bild) bekommt er sogar eine dritte Tür. Und zwar auf der Beifahrerseite, hinten angeschlagene Türe – dadurch entfällt die B-Säule.

FIAT

Ford bringt sein Elektro-SUV Mustang Mach-E im Sommer 2021. Zwei Batterieversionen und zwei Antriebe (Heck/Allrad) stehen zur Wahl. Zudem ist ein zweites, kleineres Elektro-SUV angekündigt.

FORD

Unter der neuen Stromer-Submarke Ioniq will Hyundai bis 2024 drei neue Elektroautos auf den Markt bringen. Das erste neue Elektroauto wird ein mittelgroßes SUV-Coupé. Es hört auf den Namen Ioniq 5.

HYUNDAI

Mit den elektrischen Versionen des Niro und dem Kultwürfel Soul hat Kia ja bereits zwei Elektroautos im Programm, die allerdings „nur“ Strom-Ableger von konventionellen Modellen mit Verbrennungsmotor sind. Das erste Modell auf der neuen, konzerneigenen Elektro-Plattform namens E-GMP wird der Crossover EV6.

KIA

Mit dem EQA (Bild) bringt Mercedes ein elektrisches Pendant zum SUV GLA. Marktstart ist im Frühjahr zu Preisen ab 48.590 Euro. Auch der Stromer EQB soll im kommenden Jahr präsentiert werden.

DAIMLER

Ein paar Klassen darüber machen sich mit dem EQE und dem EQS (Bild) die Strom-Versionen von E- und S-Klasse bereit, um an die Steckdose zu gehen.

DAIMLER

Und dann wäre da noch der neue Citan, jetzt Mercedes T-Klasse genannt. Der soll auch elektrisch an den Start gehen.

DAIMLER

Die mittlerweile chinesische Marke MG will heuer gleich zwei neue Elektroautos nach Europa bringen: und zwar das SUV Marvel R Electric und den Kombi MG5. Beide sollen Reichweiten von mehr als 400 Kilometern ermöglichen.

MG

Das SUV-Coupé Nissan Ariya steht auf der neuen Elektroplattform der Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi und wird in nicht weniger als fünf Varianten zu haben sein.

NISSAN

Volvos elektrische Tochtermarke Polestar startet mit dem neuen Kompaktmodell mit dem recht pragmatischen Namen 2 den Frontalangriff auf Tesla. Zudem soll 2021 der Polestar 3 präsentiert werden.

POLESTAR

Im Sommer startet die Kombi-Version des elektrischen Porsche Taycan mit dem Beinamen Cross Turismo mit maximalen 1200 Liter Ladevolumen hinter der großen Heckklappe. Die Batterie hat eine Gesamtkapazität von 93,4 kWh, die maximale Leistung (ohne Overboost), liegt bei 380, 490 oder 625 PS.

PORSCHE

Mit dem Showcar Mégane eVision gibt Renault einen schon  recht konkreten Ausblick darauf, was sich bei den Franzosen in Sachen Stromern ab 2021 in der Kompaktklasse tun wird.

RENAULT

Seat holt das mit Abstand kleinste Modell der Marke vor den Vorhang: den Minimó. Die verwegene Kreuzung aus Auto und Motorrad ist ein elektrischer Zweisitzer und hat eine Reichweite von mehr als 100 Kilometern. 

SEAT

Bei Skoda kommt mit dem Enyaq (Bild) das erste Elektromodell, das auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten des Volkswagenkonzerns basiert.

SKODA

2021 soll Teslas Model Y in Europa auf den Markt kommen. Dabei handelt es sich um ein Kompakt-SUV, das technisch auf dem Model 3 basiert.

 

 

TESLA

Subaru und Toyota haben gemeinsam eine Elektroplattform entwickelt, auf der 2021 die ersten Modelle anrollen. Und die sind mittelgroße SUV. Während Toyota jetzt einen schemenhaften Teaser veröffentlicht hat, ist Subaru schon einen Schritt weiter und hat den Namen seines SUV bereits verraten: Evoltis.

TOYOTA

Auf eine Länge von knapp fünf Metern erstreckt sich die elegante Neuauflage der Wasserstoff-Limousine Toyota Mirai. Der Hecktriebler soll es auf Reichweiten von bis zu 650 Kilometern bringen.

TOYOTA

Volkswagen hat den ID.4 (Bild), das erste vollelektrische SUV der Marke, präsentiert. Er startet in verschiedenen Batterievarianten mit Reichweiten von bis zu 500 Kilometern. Auch das SUV-Coupé ID.5 soll 2021 an die Steckdose gehen.

VOLKSWAGEN

2030 will Volvo eine rein elektrische Palette in den Schauräumen stehen haben. Der neue C40 Recharge, die Coupéversion des jetzt schon als Stromer verfügbaren Kompakt-SUV XC40, wird der nächste Stromer sein. Den Vortrieb übernehmen wie auch beim XC40 zwei Elektromotoren, je einer pro Achse, die gemeinsam eine Systemleistung von bis zu 300 kW (408 PS) und 600 Newtonmeter Drehmoment abspulen.

VOLVO
1/28

Derzeit überwiegt angebotsseitig die Abrechnung nach Zeit noch immer deutlich, obwohl zwei Drittel der aktiven "E-Mobilisten" eine Abrechnung nach Strommenge (kWh) bevorzugen. "Diese Diskrepanz zwischen nachvollziehbarem Kundenwunsch und Angebot ist auch in den einschlägigen Foren und Diskussionsrunden sowie in vielen Zuschriften an die E-Control der verbraucherseitig am kritischsten gesehene Punkt für eine zunehmende Akzeptanz und die weitere Verbreitung der E-Mobilität."

Unter den potenziellen E-Auto-Benutzern hat knapp ein Drittel der Befragten angegeben, sich schon einmal konkret mit der Anschaffung eines E-Pkw beschäftigt zu haben. Das Thema sei also jedenfalls relevant. Wenig überraschend sei, dass sich eher Männer und eher Personen mit höherem Haushaltseinkommen und höherer Bildung für den Kauf eines "Stromers" interessieren.

Fragt man nach der tatsächlichen Kaufabsicht in den kommenden 12 oder 24 Monaten, wird die Zahl der zustimmenden Antworten deutlich geringer. Nur zwei Prozent gaben an, bereits heuer ein E-Auto kaufen zu wollen. Für 2022 sagen immerhin 13 Prozent, dass sie das vorhätten. Für Urbantschitsch hängt der niedrige Wert für 2021 mit der allgemeinen Verunsicherung durch die Coronakrise zusammen. Betrachte man den Anteil der E-Pkw bei den Neuzulassungszahlen, der gegen Ende 2020 erstmals die 10-Prozent-Schwelle erreicht hat, so spiegle sich das bei den Plänen für 2021 recht genau wider.

Bei den Gründen, die derzeit noch gegen die Anschaffung eines E-Autos sprechen, liegen zu hohe Anschaffungskosten (52 Prozent) und eine - zumindest noch immer vermutete - geringe Reichweite (47 Prozent) signifikant weit vor den übrigen Argumenten. Zu geringere Förderungen wurden nur zu 6 Prozent genannt - aus E-Control-Sicht, weil es de facto noch keinen Gebrauchtwagenmarkt für Elektroautos gibt und man daher derzeit fast ausschließlich von einem Neuwagenkauf spricht, der selbst mit großzügigsten Förderungen nicht die Preisklasse eines Gebrauchten erreichen kann.

Dass fast jede zweite befragte Person glaubt, ein E-Auto bei sich zu Hause laden zu können (45 Prozent), sehen Experten als jedenfalls zu hoch gegriffen an - auch wenn man hier Stadt-Land-Unterschiede mitberücksichtigt. Die allermeisten hätten sich bisher wohl noch nicht eingehend mit den Auflademöglichkeiten bzw. potenziellen Hindernissen dabei befasst, ist Urbantschitsch überzeugt.

Das Gleiche gilt für die Frage nach Lademöglichkeiten am Arbeitsplatz, die aus Sicht von Experten ebenfalls zu häufig mit Ja beantwortet wurde (23 Prozent). Das gelte auch für die Einschätzung, ob es im eigenen Wohnbereich die Möglichkeit gibt, eine Ladeinfrastruktur anzubringen oder ob eine solche bereits vorhanden ist. Nur 57 Prozent geben an, es gebe bei Ihnen im Haus keine Lade-Wallbox oder die Möglichkeit, eine solche anzubringen. Von jenen, die den Kauf eines E-Autos planen, glaubt nur ein Zehntel, ausreichend Informationen zu haben, um eine Kaufentscheidung für eine eigene Ladeanlage zu treffen. Hier gebe es also "Potenzial für Informationsoffensive", sagt Urbantschitsch.

Beim "öffentlichen Laden" sei zu beobachten, dass nicht jede zugängliche Ladestelle auch in legistischer oder regulatorischer Hinsicht eine öffentliche Ladestelle sei, bei der ein Laden ohne Vertragsbindung, also ein diskriminierungsfreies Ad-hoc-Laden, möglich sei, betont man in der Behörde. So seien derzeit etwa die "Super-Charger" des E-Auto-Herstellers Tesla nicht als öffentlich zugängliche Ladepunkte zu betrachten.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

turkequattro
6
15
Lesenswert?

Es gehört

Gleich Abgerechnet wie bei einer Tankstelle, ohne monatliche Grundgebühren oder sonstigem, einfach pro kw eine Preisangabe fertig. Hat ja auch keiner ein Abo bei Shell um günstiger Tanken zu können.
Auch muss mit einer einfachen Bankomatkarte bezahlt werden können.
Wieder zeigt Tesla wie es funktioniert.

scionescio
13
17
Lesenswert?

"Dass kWh-bezogene Preise beim Laden derzeit noch nicht flächendeckend angeboten werden, liegt auch an dem in Österreich besonders strengen Eichrecht. Er hoffe, dass dieses Hindernis rasch beseitigt wird."

Unser Eichrecht ist nicht besonders "streng" und völlig im Einklang mit anderen Ländern (zB Deutschland).

Es ist technisch nicht trivial, eine geeichte Messkapsel zum Stromzählen mit definierter Genauigkeit herzustellen - deshalb sind diese geeichten Zähler auch nicht ganz billig. Aus diesem Grund haben die Hersteller von Ladesäulen darauf verzichtet diese Zähler einzubauen (um die ohnehin sauteuren Ladesäulen nicht noch weiter zu verteuern) und waren auch dumm genug nicht einmal Bauraum für die Nachrüstung vorzusehen.

Seit dem Berliner Urteil dürfen deshalb bei nicht-geeichten Ladesäulen nur Flat- oder Zeittarife angeboten werden.

Da das Schnellladen bald in den Hintergrund gedrängt werden wird, sobald sich herumgesprochen hat, wie sehr die Lebensdauer des Akkus darunter leidet, muss natürlich die Zeit des Nachladens auch zuzätzlich berechnet werden - woanders bezahle ich auch fürs Parken, wenn ich wo 2h mit dem Auto stehe.

Da bei der eMobilität viele die Hand aufhalten (Energieversorger, Ladestellenbetreiber, Mobilitätsprovider, Roamingplattformen) sind die akzuellen Preise bei weitem noch nicht kostendeckend - wenn der Staat in Zukunft für die entgangene Mineralölsteuer auch noch etwas draufschlägt, wird die kWh deutlich über 2 Euro liegen (100km kosten dann zwischen 30-40 Euro!) - nicht schlecht für ein Produkt, wo die kWh an der Börse mit 3ct gehandelt wird!

Da BEVs dem Klimaschutz nichts bringen, sind die zukünftigen Gewinne der wahre Grund für die Förderungen!

franki20
3
6
Lesenswert?

Welche Annahme bringt dich auf € 2,- pro kw/h

Du machst dich mit jedem neuen Posting lächerlicher.

scionescio
4
2
Lesenswert?

@Franzerl: aktuell zahlst du an der Autobahn bei Ionity schon 1,79 EUR für die kWh ...

... das ist aber noch immer nicht kostendeckend und der Staat hat da auch noch keine Steuer draufgeschlagen - um da jemanden zu zitieren: Du wirst dich noch wundern, was alles möglich ist ;-)

franki20
2
3
Lesenswert?

Wenn ich jetzt schreibe dass der Liter…

…Diesel € 5,- kostet hat es den gleichen Wahrheitsgehalt.

Bertram Gloeckner
5
9
Lesenswert?

@ Tzitzi

Nur gut das man die Schnelllader eh nur selten braucht.
bei 15.000km/Jahr werden es knapp 10% Schnellladungen sein wenn man zuhause Laden kann 🤷🏼‍♂️
bei 74.000km in 23 Monaten waren es gerade mal 18% Schnelladungen, Rest ging mit AC , meist sogar noch Gratis 🤷🏼‍♂️
Kilometerkosten € 0,89471/km 🤷🏼‍♂️ 😂😂😂

Miraculix11
3
7
Lesenswert?

€ 0,89471/km :-))))

Da kann nun jeder vergleichen und merkt beim nachrechnen, dass ihm sein Dieselfahrzeug weniger kostet.

Bertram Gloeckner
1
4
Lesenswert?

@Mira11

Weißt e wie es mit solchen Angaben ist, die sind meist pro 100km 😉
Dann wird man schnell merken das mir 1L Diesel mehr kostet als 100km elektrisch.
Kannst ja mal versuchen ob du mit €664 74.500km weit kommst 🤫

scionescio
11
20
Lesenswert?

@BG: was glaubst du, wie viel Prozent der Gesamtbevölkerung die Möglichkeit haben zu Hause zu laden ...

... in Österreich, Europa, Asien, Afrika, Australien, ... weltweit?

Du bist da im sehr niedrigen einstelligen Prozentbereich!

Hör endlich auf, so zu tun, als ob Gratisladen und Laden mit der eigenen PV am Dach auch nur irgendeine relevante Lösung für eine massentaugliche eMobilität im großen Maßstab sein könnte!

Man könnte mit dem gleichen Argument behaupten, dass eine Firmentankkarte für Verbrenner noch viel billiger ist, weil dann der Sprit gar nichts mehr kostet (deine 10-20.000,- Euro für die PV Anlage vergisst du auch immer auf die Kilometerkosten umzulegen - die ist vermutlich auch nicht gratis vom Himmel gefallen!) - blöderweise haben halt nicht alle ein Gratis-Firmenauto ...

Bertram Gloeckner
4
5
Lesenswert?

@Tzitzi

deshalb schrieb ich ja, "wenn man zuhause laden kann"
das hab ich nicht behauptet das Gratisladen eine Lösung ist, ich nutze es nur solange es sie noch gibt, alles andere versuchst du mir in den Mund zu legen!
Wenn für dich ein BEV nichts taugt, einfach beim Verbrenner bleiben, deshalb muss man es nicht schlecht reden versuchen! 🤷🏼‍♂️
die 4,5kWp kosten keine €10.000-€20.000 die ich fürs Fahrzeug benötigen würde, alles andere würde noch dem Haushalt zugute kommen, das geht gar nicht woanders auch noch davon profitieren^^ obwohl bei den 4,5kWp auvh genug abfällt 😉

melahide
16
11
Lesenswert?

Man

kann alles schlecht machen und schlecht reden. Das wissen Sie ja, sie machen das ja fast den ganzen Tag. E-Mobilität bringt dem Klimaschutz viel. Mehr als ihre E-Fuels, mehr als Wasserstoff und erst recht noch viel mehr als ihr Fracking-Öl.

Wer die Möglichkeit haben soll daheim zu laden? Viele! Die meisten Leute haben entweder ein Haus oder eine Tiefgarage. Ein Auto muss ja grundsätzlich im Durchschnitt 20 -22 Stunden pro Tag irgendwo herumstehen. Also Zeit zum Laden ist immer ausreichend vorhanden ... wer kein E-Auto fährt, so wie SIE, kennt sich da natürlich nicht aus.

Carlo62
4
4
Lesenswert?

@melahide

Zum Thema Durchschnitt ein Gedanke: es nutzt mir nichts, wenn mein Fahrzeug am WE 70 Stunden herumgestanden ist und ich am Montag nach Salzburg fahren muss und am Abend wieder zurück. Das mit dem Durchschnitt ist so eine Sache, denn wenn Du Dich mit dem Hintern auf die heisse Herdplatte setzt und die Füße in den Tiefkühler steckst, ist die durchschnittliche Temperatur auch ganz ok, oder?

scionescio
3
10
Lesenswert?

@Meli: "Wer die Möglichkeit haben soll daheim zu laden? Viele! Die meisten Leute haben entweder ein Haus oder eine Tiefgarage."

Wenn man dem Argument nicht folgen kann und dann noch von solchen lächerlichen und natürlich absolut falschen Annahmen ausgeht, hat man keine Basis für eine sachliche Diskussion auf der Grundlage von Fakten.

Aber wenn man von so falschen Annahmen ausgeht, ist natürlich alles kein Problem, die Lösung so einfach und im Ignorieren von Fakten sind selbsternannte Laien und Fanatiker einsame Spitze - blöd ist nur, dass das nichts mit dem echten Leben zu tun hat.

Bertram Gloeckner
3
6
Lesenswert?

da fehlt noch was...

/100km 🤟🏻

melahide
4
9
Lesenswert?

Ja

das gehört sich auch so. Es hat sich hier eingebürgert, eigentlich in ganz Europa, dass nach Zeit mit einer "bis zu" Angabe abgerechnet wird. Deshalb lade ich nur im Notfall "fremd" .. grundsätzlich lade ich zu Hause oder ich nutze die gratis Lademöglichkeiten in Geschäften. Alleine schon dieser Kartendschungel ist nur unangenehm ... und Roaming ist eine Frechheit.

Patriot
3
18
Lesenswert?

Dzt. macht es nur Sinn,

das E-Auto zuhause oder in der Firma aufzuladen. Die Betreiber öffentlicher Ladestationen sind fast ausschließlich unverschämt gierige Wahnsinnige!

gehtso
3
18
Lesenswert?

Die Abrechnungen der

Betreiber von Ladestationen nach Zeit sind nicht nachvollziehbar und eigentlich sittenwidrig. Beim Stromzähler zu Hause wird ja auch nach kWh verrechnet, und beim Tanken zahlt man auch nicht die Zeit, die der Zapfhahn im Tankstutzen verbringt. Der kWh- Preis Strom ist zudem viel zu hoch,

ylvie12052013
0
7
Lesenswert?

der Faktor Zeit wird immer eine Rolle spielen....

wie Sie in Ihrem Beitrag erwähnen, werden bei Ihnen Zuhause kWh verrechnet: kW= Leistung und h=Zeit.
Somit ist es eigentlich egal ob Zeit oder kWh verrechnet werden, denn 20kW Ladeleistung in einer Stunde entsprechen 20kWh.
Ob dann im Endeffekt 20kWh zum Preis X verrechnet werden oder eine Stunde zum selben Preis verrechnet wird, ist völlig egal.
Klar ist auch, je höher die Ladeleistung umso teurer muss es sein, denn die Infrastruktur ist einfach teurer wie bei einer zb 11kW Ladestation als bei einer Schnellladestation. Wer diesen Service nutzen will, bezahlt das dann auch gernen.

Pablo63
6
2
Lesenswert?

Einphasen Schnarchlader blockieren endlos öffentliche Wechselstrom-Ladestationen

Daher so lange noch einphasige DC Ladesysteme in Autos verbaut werden bin ich für die Beibehaltung der Zeitabrechnung. Wenn wir in Österreich schon ein dreiphasiges Wechselstromnetz haben sollte diese wertvolle Infrastruktur auch bestmöglich genutzt werden.

scionescio
3
8
Lesenswert?

@Pauli: Einphasige DC Ladesysteme?

Wie viele Phasen hat bei dir Gleichstrom?

Pablo63
0
3
Lesenswert?

@Scio: Sollte einphasigen AC Ladesystem heißen.

Vielen Dank für den Hinweis.