Viele Probleme und wenig Sex bei neuem Salzburger "Reigen"
"Nach Arthur Schnitzler: Reigen" steht auf dem Programmheft, doch nur noch wenig erinnert an das einstige Skandalstück. Die Struktur der Zweierszenen, in denen jeweils eine Figur mit neuem Partner die nächste Episode bestreitet, wurde ebenso aufgegeben wie der - im Original mit Strichen angedeutete - Geschlechtsakt als stets gleiches Zentrum der unterschiedlichen Paartänze. Dennoch hat diese erste Schauspiel-Neuproduktion der Salzburger Festspiele durchaus ihre Verdienste.
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