"Reigen"-Neuschreibung in Salzburg im Geiste Schnitzlers
Die Tabus, also das, worüber man nicht spricht: Genau das will die Regisseurin Yana Ross im "Reigen" nach Arthur Schnitzler herausarbeiten, der am Donnerstag kommender Woche (28.7.) bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt wird. Zentrales Thema sei die große Angst der heutigen Gesellschaft, plötzlich nicht mehr zu funktionieren. "Wir müssen immerzu liefern, produzieren. Aber was passiert, wenn es plötzlich zum Zusammenbruch kommt", sagte Ross am Mittwoch vor Journalisten.
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