Auch wenn die Sattnitz, auch bekannt als Glanfurt, im Süden von Klagenfurt kein offizielles Badegewässer ist, wird sie dennoch von vielen Klagenfurterinnen und Klagenfurtern als ein beliebter Ort der Abkühlung genutzt. Daher wird dieser Bereich auch von der Gesundheitsbehörde der Landeshauptstadt Klagenfurt regelmäßig kontrolliert.
Wie diese aber nun bekannt gibt, wurde bei der aktuellen Beprobung eine starke Verschlechterung der Enterokokkenbelastung gegenüber dem Vorbefund vom 6. Juli festgestellt. Bei einer Probenahmestelle zeigte sich eine Grenzwertüberschreitung, bei einer weiteren Stelle eine Richtwertüberschreitung.
Ausdrückliche Warnung für bestimmte Personen
Es wird daher empfohlen, bis auf Weiteres nicht in der Sattnitz zu baden – das gilt besonders für Kinder und immungeschwächte Personen. Auch für Kinder, die beim Baden öfters mit dem Kopf unter Wasser eintauchen und dabei das Wasser verschlucken, ist das Baden in der Sattnitz nicht empfohlen.
Die Keimbelastung im Wasser wird in erster Linie durch Enterokokken verursacht. Es sind dies Bakterien, die auch im Darm von Menschen und Tieren vorkommen. Die nächste Messung ist am 3. August – die Ergebnisse stehen zirka drei Tage nach der Beprobung zur Verfügung. Bereits die Jahre davor kam es immer wieder zu Grenzwertüberschreitungen und daher zu Warnungen seitens der Behörde.