Der zweithöchste Gewinn in der rot-weiß-roten Lottogeschichte über exakt 12.050.822,50 Euro harrt weiterhin darauf, überwiesen zu werden. Stand Mittwochvormittag hat die oder der Glückliche sich nämlich noch nicht bei den Lotterien gemeldet.
Wie berichtet wurde ein goldrichtiger Quicktipp für zwei Runden vergangenen Freitag an einer steirischen Annahmestelle erworben. Um an die Millionen aus dem Achtfachjackpot zu gelangen, muss sich der Besitzer bei den Lotterien melden und dann mit dem Originalbeleg in die Zentrale kommen. Oder er trifft sich mit dem Hochgewinnbetreuer zu Hause. Ist alles korrekt, wird das Geld binnen vier Wochen überwiesen.
Keine Hektik
Die Uhr tickt aber nicht sonderlich schnell, man hat bis zu drei Jahre Zeit, so einen Gewinn zu beanspruchen. Das passiert in den allermeisten Fällen. Aber es sei „bereits vorgekommen, dass ein Sechser nicht abgeholt wurde und der Gewinnanspruch nach Ablauf der Frist verfallen ist“, so die Lotterien.
Geringe Summen werden häufiger nicht abgeholt oder einzulösen vergessen. Und das summiert sich durchaus: Jährlich bleiben so zwischen sieben und acht Millionen Euro liegen. Dieses Geld landet in einem eigenen Topf und wird erneut ausgespielt.