„Die Serie der Fahrraddiebstähle geht leider weiter“, informiert Präventionsbeamter aus Wolfsberg, Andreas Tatschl. Erst kürzlich berichtete die Kleine Zeitung, dass sich die E-Bike-Diebstähle in Wolfsberg, vor allem bei Mehrparteienhäusern, häufen. Damals wurden binnen fünf Wochen acht E-Bikes im Wert von über 35.000 Euro gestohlen. Nun hat sich innerhalb von rund drei Wochen die Anzahl fast verdoppelt. „Insgesamt sind es 14 E-Bikes und Mountainbikes im Wert von rund 50.000 Euro“, ergänzt der Präventionsbeamte, der jedoch bemerkt, dass mittlerweile Flugblätter in manchen Mehrparteienhäusern mit Warnungen verteilt werden.
Daher appelliert die Polizei, sich weiterhin an die wichtigsten Maßnahmen zu halten. Dadurch, dass die Einbrüche hauptsächlich in Kellerabteilen oder Fahrradräumen in Mehrparteienhäusern stattfinden, gilt es, diese richtig zu sichern. Die meisten dieser Räume sind nur mit einer offenen Holzverriegelung abgesichert und gewähren so einen direkten Einblick. „Ein Kellerabteil mit Holz- oder Alulattenrost muss abgedeckt werden. Entweder mit einer dünnen Faserplatte oder zumindest mit Pappdeckeln“, so Tatschl und ergänzt: „Die Eingangstüren der Mehrparteienhäuser oder Kellertüren müssen versperrt sein. Wir beobachten, dass diese nach wie vor vermehrt unverschlossen sind.“
Weiterhin wichtig sei das richtige Fahrradschloss, das massiv mit dicken Ketten sein soll – am besten mit einem Schlüssel. Wenn der Akku des E-Bikes abzunehmen ist, sollte dieser mit in die Wohnung oder das Haus genommen werden, denn dadurch sind die E-Bikes für die Täter nicht zu gebrauchen. Falls ein Diebstahl oder Einbruch bemerkt wird, soll sofort die Polizei verständigt werden. „Es ist wichtig, nichts zu berühren, damit die Spurensicherung richtig arbeiten kann. Ein paar Tage später kann man kaum mehr etwas machen, bis auf eine Fahndung rauszugeben, aber in den meisten Fällen sind die Fahrräder nicht mehr aufzufinden.“