Von Donnerstag, dem 16. bis Sonntag, dem 19. Juli steht der Stücklerhof in St. Margarethen bei Wolfsberg ganz im Zeichen des internationalen Fahrsports. Beim traditionsreichen „Donau-Alpen-Pokal 2026“ werden rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus neun Nationen erwartet. Damit zählt die Veranstaltung zu den bedeutendsten Fahrsportereignissen Österreichs und lockt Fahrer, Pferde, Betreuer und Besucher aus dem In- und Ausland ins Lavanttal.

Der „Donau-Alpen-Pokal“ gehört seit Jahrzehnten zu den traditionsreichsten Vielseitigkeits-Fahrturnieren Mitteleuropas. Die Serie wurde einst von Graf Mensdorff-Pouilly ins Leben gerufen und verbindet bis heute sportliche Höchstleistungen mit gelebter Fahrsporttradition. Jedes Jahr messen sich Fahrerinnen und Fahrer in den drei klassischen Teilbewerben des Fahrsports.

Sportliche Höchstleistungen mit gelebter Fahrsporttradition
Sportliche Höchstleistungen mit gelebter Fahrsporttradition © KK/Privat

Den Auftakt bilden am Donnerstag, den 16. und Freitag, den 17. Juli die Dressurbewerbe. Am Samstag, den 18. Juli folgt mit dem Marathon der spektakulärste Teil des Turniers. Die Teilnehmer absolvieren eine anspruchsvolle Geländestrecke mit insgesamt sieben Hindernissen, darunter zwei Wasserhindernisse. Den Abschluss bildet am Sonntag, den 19. Juli das Kegelfahren, bei dem es auf höchste Präzision, Geschwindigkeit und fehlerfreie Fahrten ankommt. Zuschauer sind an allen vier Veranstaltungstagen willkommen, der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl sorgt die Gastronomie des Stücklerhofs mit einem Speisen- und Getränkeangebot.

Europameisterschaften kommen ins Lavanttal

Dass sich der Standort am Reiterhof Stückler mittlerweile auch international einen gutem Ruf erarbeitet hat, zeigt eine weitere erfreuliche Nachricht: Ende Juni erhielt das Lavanttal den Zuschlag für die FEI-Europameisterschaften der Nachwuchsfahrer in den Altersklassen U25, U21, U18 und U14. Die Titelkämpfe finden von 22. bis 28. August 2028 am Stücklerhof statt, wobei rund 150 der besten Nachwuchs-Gespannfahrer Europas erwartet werden. Gemeinsam mit ihren Teams, Betreuern, Familienangehörigen, Funktionären und Offiziellen werden erfahrungsgemäß rund 1000 Personen für die gesamte Veranstaltungswoche ins Lavanttal kommen.