Gute Nachrichten für das norwegische Königshaus – Kronprinzessin Mette-Marit konnte nach ihrer Lungentransplantation das Krankenhaus verlassen. Der Gesundheitszustand der 52-Jährigen sei den Umständen entsprechend gut, teilte das Königshaus am Dienstag mit – rund vier Wochen nach der Operation.

„Ich bin zutiefst dankbar. Zunächst möchte ich allen danken, die sich für eine Organspende entscheiden“, wird die Kronprinzessin in der Mitteilung zitiert. „Das hat mir das Leben geschenkt, und Worte reichen nicht aus, um zu beschreiben, wie dankbar und demütig ich dafür bin.“

An Lungenfibrose erkrankt

Bereits im vergangenen Dezember teilte der Palast mit, dass die Kronprinzessin im Zusammenhang mit ihrer chronischen Lungenfibrose auf eine Lungentransplantation vorbereitet werde. Daraufhin verschlechterte sich jedoch ihr Zustand, öffentlich zeigte sie sich vermehrt mit einem Sauerstoffgerät. Mitte Juni dann die Nachricht, die Lungentransplantation sei erfolgreich durchgeführt worden.

Ihr Mann, Kronprinz Haakon, zeigte sich erleichtert. Er wisse, dass die Genesung noch lange dauern werde, aber es sei ein sehr gutes Gefühl, so weit gekommen zu sein, erklärte er.

Für Fußball-WM auf Kurzbesuch zu Hause

Für die größte Überraschung sorgte Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit bereits am 5. Juli, nur wenige Wochen nach ihrer Lungentransplantation. Der Palast veröffentlichte Aufnahmen, auf denen die 52-Jährige gemeinsam mit Kronprinz Haakon auf einem Sofa saß und das WM-Achtelfinale der norwegischen Fußballnationalmannschaft gegen Brasilien verfolgte. Die Kronprinzessin trug dabei einen Fanschal und lächelte in die Kamera. Doch was viele nicht wussten: Mette-Marit durfte das Krankenhaus damals lediglich für kurze Zeit verlassen und musste daraufhin noch einmal zurück zur Behandlung ins Krankenhaus.