Der Solarpark der Maschinenbaufirma Geislinger wurde am 24. Juni am Standort Bad St. Leonhard von Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) und Geislinger-Geschäftsführer Adrian Geislinger eröffnet. Mit dabei war auch Bürgermeister von Bad St. Leonhard, Dieter Dohr (Liste Dohr).

Fellner zeigt sich zufrieden mit der nachhaltigen Beschaffung: „Investitionen in erneuerbare Energie stärken die Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und gleichzeitig auch den Wirtschaftsstandort Kärnten.“ Am Bad St. Leonharder Standort werden rund 500 Mitarbeiter beschäftigt. In Summe hat das familiengeführte Maschinenbauunternehmen 900 Mitarbeiter in fünf Ländern – einen weiteren Österreich-Standort in Hallwang in Salzburg, USA, China, Südkorea und Japan. Der Landeshauptmann hob hervor, dass die Firma Geislinger als Synonym für das Lavanttal an sich und innovative Unternehmen generell stehe: „Der heutige Betriebsbesuch zeigt, dass diese Investition wirtschaftlichen Erfolg und Nachhaltigkeit miteinander verknüpft.“

Künftige Pläne

Doch worin genau wurde investiert? Mit den Paneelen werde auf einer Fläche von knapp 2.800 Quadratmetern eine maximale Leistung von 627,45 Kilowatt-Peak (kWp) erzeugt. „Derzeit können rund 30 Prozent unseres Strombedarfs durch Photovoltaik gedeckt werden“, so Geislinger. Weitere Ausbauschritte seien laut Geislinger geplant, um den Anteil der Strom-Eigenversorgung kontinuierlich zu steigern. Mit dem Solarpark wurde keine Fläche versiegelt, vielmehr wurden die vorhandenen Parkplätze am Firmenstandort mittels Solarpaneelen überdacht.