Bald ist es so weit. Mit dem ersten Semifinale erfolgt am Dienstag der offizielle Start des 70. Eurovision Song Contest in Wien. Am Donnerstag entscheidet sich im zweiten Semifinale, wer das Starterfeld im Finale am Samstag komplettiert. Für Letzteres gesetzt sind bereits Sarah Engels (Deutschland), Monroe (Frankreich), Look Mum No Computer (Großbritannien) und Sal Da Vinci (Italien) sowie Cosmó, der für Österreich den ESC-Titel verteidigen will.

Fest steht: Leicht wird dieses Unterfangen keinesfalls – nicht zuletzt, weil Finnlands Linda Lampenius und Pete Parkkonen in Sachen Wettquoten die Nase deutlich vorne haben. Indes findet sich auf Platz 2 der ESC-Siegesprognosen Griechenlands Akylas, für den es wie für das favorisierte Duo am Dienstag ab 21 Uhr ernst wird.

Neuerungen beim ESC-Modus 2026

Gut zu wissen: Für den ESC 2026 hat die europäische Rundfunkbehörde EBU mehrere Regeländerungen vorgenommen, die den Bewerb fairer als bisher gestalten sollen. So wurde etwa die maximale Anzahl an Stimmen pro Zahlungsmethode (Online, SMS oder Telefonanruf) von bisher 20 auf zehn reduziert, um zu verhindern, dass einzelne Beiträge durch Massenabstimmungen übermäßig profitieren.

Eine weitere wichtige Änderung betrifft die beiden Halbfinaltage: Dort kehren erstmals seit 2022 wieder Fachjurys zurück. Somit entscheiden Jury und Publikum ähnlich wie im Finale gemeinsam über das Weiterkommen der Teilnehmenden. Zudem wurden die Jurys erweitert: Statt fünf gibt es nun sieben Mitglieder, die aus unterschiedlichen Bereichen der Musik- und Showbranche stammen. Damit soll eine ausgewogene Mischung aus Publikumsfavoriten und musikalisch hochwertigen Songs im Finale garantiert werden, wie man seitens der EBU betont.

Die Interpreten mit ihren Songs im ersten Song-Contest-Halbfinale 2026

1. Belgien: ESSYLA mit „Dancing on the ice“

2. Estland: Vanilla Ninja mit „Too epic to be true“

3. Finnland: Linda Lampenius x Pete Parkkonen mit „Liekinheitin“

4. Georgien: Bzikebi mit „On replay“

5. Griechenland: Akylas mit „Ferto“

6. Israel: Noam Bettan mit „Michelle“

7. Kroatien: LELEK mit „Andromeda“

8. Litauen: Lion Ceccah mit „Sólo quiero más“

9. Moldau: Satoshi mit „Viva, Moldova!“

10. Montenegro: Tamara Živković mit „Nova Zora“

11. Polen: ALICJA mit „Pray“

12. Portugal: Bandidos do Cante mit „Rosa“

13. San Marino: SENHIT mit „Superstar“

14. Schweden: FELICIA mit „My system“

15. Serbien: LAVINA mit „Kraj Mene“