Die Stimme ist rau, der Stolz riesig: Nach dem Pokal und der Meister-Party kann Graz 99ers-Sportdirektor Philipp Pinter endlich durchschnaufen. „Ich muss jetzt schauen, dass ich mein Leben wieder in den Griff kriege“, schmunzelt der heisere Meistermacher über die tagelangen Feierlichkeiten.
Sportlich erwies sich der Trainerwechsel zu Dan Lacroix als das entscheidende Puzzleteil. Eine Entscheidung, die Präsident Herbert Jerich früh in der Saison forcierte. Unter Lacroix fand Lukas Haudum zu seiner MVP-Form und die Mannschaft zu einer Stabilität, die in einem historischen 12:0-Sweep über die gesamten Play-offs gipfelte. Pinter betont, dass vor allem der starke österreichische Kern um Manuel Ganahl und „Vollprofi“ Michi Schiechl die Führung übernahm, um den ersten Titel seit Jahrzehnten nach Graz zu holen.
Was nicht passieren soll? Der Championship-Fehler. „Um den Erfolg nachhaltig zu sichern, müssen wir trotzdem genau überlegen, wie und mit wem wir weitermachen.“
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