Ein plötzlicher Unfall oder eine schwere Erkrankung kann nicht nur das Leben gänzlich auf den Kopf stellen, sondern auch die finanzielle Stabilität gefährden. In Österreich müssen jährlich rund 76.000 Menschen eine Invaliditätspension beantragen, viele davon, weil sie ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft nicht mehr ausüben können. Die gesetzliche Absicherung deckt in solchen Fällen meist nur einen Teil des bisherigen Einkommens, das finanzielle Risiko bleibt häufig bei den Betroffenen selbst.

Besonders für Selbstständige, Alleinverdienende oder junge Berufstätige ohne Rücklagen kann ein längerfristiger Einkommensausfall gravierende Folgen haben. Wenn staatliche Leistungen nicht ausreichen, um laufende Kosten wie Miete, Kredite sowie fixe Ausgaben im Alltag zu decken, drohen schnell wirtschaftliche Engpässe. Hier setzen gezielte private Vorsorgelösungen an, die individuell auf Lebenssituation und Bedarf abgestimmt werden können.

Plötzlich berufsunfähig - und was dann?

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung etwa sichert das Einkommen ab, wenn der Beruf krankheitsbedingt nicht mehr ausgeübt werden kann – unabhängig davon, ob die Ursache körperlicher oder psychischer Natur ist. Im Unterschied dazu hilft eine private Unfallversicherung vor allem dann, wenn durch Freizeitunfälle oder Verletzungen langfristige Einschränkungen entstehen. Rund drei Viertel aller Unfälle in Österreich ereignen sich nicht am Arbeitsplatz, sondern in der Freizeit. Damit fallen sie nicht unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Eine private Unfallversicherung kann hier einspringen: Sie übernimmt nicht nur medizinische Zusatzkosten, sondern auch Umbauten in der Wohnung oder laufende Reha-Maßnahmen. Zuverlässige Partner unterstützen dabei, maßgeschneiderte Modelle zu finden – vom klassischen Schutz über die Absicherung bestimmter Lebensphasen bis hin zu kombinierten Lösungen.

Frühzeitig vorsorgen

Eine gute Absicherung beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme. Was passiert eigentlich, wenn das Einkommen von heute auf morgen wegfällt? Welche staatlichen Leistungen greifen dann, welche Fixkosten müssten weiterbezahlt werden und wie lange reichen vorhandene Rücklagen tatsächlich aus?

Wer diese Fragen frühzeitig klärt, kann gemeinsam mit Expert:innen konkrete Strategien entwickeln, um Lücken zu schließen und die eigene Existenz bestmöglich zu schützen.

Denn Existenzschutz bedeutet nicht nur, im Ernstfall finanziell abgesichert zu sein, sondern auch das beruhigende Gefühl, vorgesorgt zu haben. Für sich selbst und für jene, die einem am nächsten sind.

Im nächsten Teil von „Finanzfit“ geht es um die perfekte Planung für die Urlaubskassa.

Diese Serie erscheint als Medienkooperation der Kleinen Zeitung und wird von den teilnehmenden Unternehmen finanziell unterstützt.