Die Züchter warten mit vielen neuen Sorten und Farbvariationen auf. Bei guter Pflege und dem korrekten Schnitt sind Hortensien Blütenpflanzen für viele Jahre.

1 Der Standort

Hortensien kann man (langfristig) in großen Töpfen oder im Garten kultivieren. Zu viel Sonne verbrennt meist Blätter und Blüten, ein lichter Schatten ist ideal. Ganz ohne Sonne geht es nicht, da werden die Triebe weich und die Blütenpracht lässt nach.

2 Die Erde

Je weniger Kalk in der Erde ist, desto besser gedeihen die Hortensien. So sehr die Pflanzen auch das Wasser lieben, Staunässe vertragen sie gar nicht. Die Blätter werden dann welk, als ob sie zu trocken stehen würden. Vor allem bei Pflanzen in Übertöpfen passiert das häufig.

3 Das Gießen

Regenwasser ist ideal, das ausgekühlte Kochwasser vom Erdäpfelkochen ist perfekt und gut abgestandenes Leitungswasser passt auch. Damit die blauen Hortensien ihre Farbe behalten, muss man allerdings immer mit Regenwasser gießen.

Hortensien hat man über viele Jahre, wenn man ein paar Dinge beachtet
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4 Die Düngung

Rhododendrondünger ist als Beigabe beim Neu- oder Umpflanzen perfekt. Er enthält Schwefel, der den Kalk neutralisiert. Beim Flüssigdüngen kann man dann herkömmliche Bio-Flüssigdünger nehmen. Mindestens ein Mal pro Woche ist das von April/Mai bis in den August hinein notwendig.

5 Die Überwinterung

Bei ausgepflanzten Hortensien muss man unterscheiden: Die Schneeballhortensie (Hydrangea arborescens) und die Rispenhortensien (H. paniculata) sind absolut frostfest. Die Bauernhortensien (H. macrophylla) müssen gut geschützt werden, vor allem Spätfröste setzen ihnen oft zu. Die mehrmals blühenden Pflanzen (etwa Endlesssummer) brauchen auch Schutz, blühen aber auch an den neuen Trieben. Pflanzen im Topf müssen kühl, aber frostfrei überwintert werden.

Farben und neue Züchtungen gibt es viele
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6 Der Schnitt

Grundsätzlich gibt es eigentlich nur zwei Schnitttypen. Die Bauernhortensie wird nicht geschnitten, nur das Abgestorbene und Vertrocknete entfernt, die Rispen- und Schneeballhortensie werden stark geschnitten. Damit die Pflanzen später nicht auseinanderfallen, kräftige Äste vom Baumschnitt in die Pflanzen stecken. Die neuen Triebe wachsen dann durch diese Stützen und man muss sie nicht unschön fest zusammenbinden.

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