1. Was tun gegen Moos im Rasen?

Biogärtner Karl Ploberger betont, dass Schatten, verdichtete Böden und Nährstoffmangel sind die Ursachen für vermooste Rasenflächen. Gegen den Schatten kann man schwer etwas tun, aber bei verdichteten Böden die Grabgabel in die Erde stechen und die Löcher mit Schad auffüllen.

Außerdem sollten Sie nach dem ersten Mähen vertikutieren und auch da (Rasen-)Quarzsand aufstreuen. Ganz wichtig ist aber ausreichende Düngung: Organischen Rasenlangzeitdünger oder mineralischen Langzeitdünger aufstreuen und gut angießen. Sollte eine Nachsaat notwendig sein, dann zwischen Düngen und Säen eine Woche warten.

2. Wie schneidet man Rosen richtig?

Wenn die Forsythie blüht, wird die Rose geschnitten. Beetrosen kräftig schneiden, vor allem dann, wenn sie im letzten Jahr krank war. Strauchrosen und Kletterrosen kaum schneiden, nur altes, abgestorbenes oder abgefrorenes Holz herausschneiden. Wenig geschnitten werden auch alle historischen (alten) Rosen und die Wildrosen. Sie blühen meist am vorjährigen Holz, würde man sie schneiden, schneidet man die Blüten weg.

3.  Was tun gegen Algen im Teich?

Zu viele Nährstoffe, Fische, zu wenig Pflanzen und zu sonnig, das sind die Hauptursachen für die Algen im Teich. Gerade im Frühjahr kann es für einige wenige Tage in fast allen Teichen zu Algenproblemen kommen, weil erst die Pflanzen zu wachsen beginnen und die Nährstoffe aus dem Wasser verbrauchen.

Fische, vor allem die Goldfische, verursachen durch die Ausscheidungen einen enormen Nährstoffüberschuss.

Sie haben daher in einem Biotop nichts verloren. Wasserpflanzen sind die wichtigste Filteranlage, je dichter das Ufer und die Flachwasserzone bepflanzt ist, desto besser wird die Wasserqualität.

4. Wir wird man Schildläuse am Oleander los?

Der lange Winter im Keller zeigt seine Spuren - neben den Schildläusen sitzen nun auch Blattläuse in großer Zahl auf den Blättern und Ästen des Oleanders. Daher mit den Pflanzen ins Freie. Notfalls mit Schmierseifenwasser (1 Esslöffel auf 1 Liter Wasser) die Pflanze einsprühen und nach zwei bis drei Stunden mit klarem Wasser abwaschen.

So sieht es an Rhododendronblättern aus, wenn ein Dickmaulrüssler am Werk war
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Als Biospritzmittel bieten sich zahlreiche Produkte auf (Raps-)Ölbasis an, die die Atemöffnungen der Schädlinge verstopfen und so die Tier zum Absterben bringen. Außerdem ist das Öl ein Blattglanz.

5. Wie beseitigt man Wollläuse an den Orchidee?

So wie beim Oleander nehmen wir auch hier fertige Spritzmittel, die auf Ölbasis aufgebaut sind. Sie sind bedenkenlos im Zimmer verwendbar.

6. Was bedeuten ausgefranste Blattränder bei Kirschlorbeer, Rhododendron & Co.?

Der Dickmaulrüssler ist gleich zweimal lästig und gefährlich. Für uns Menschen meist als erstes sichtbar sind die angefressenen Blattränder bei Rhododendren, Kirschlorbeer, Efeu, Kamelien und vielen anderen mehr. Daher müssen die Käfer in den Abendstunden abgesammelt werden - oder man lässt absammeln, etwa von Singvögeln (mit Nistkästen in den Garten locken), Spitzmäusen (Laub unter den Sträuchern liegen lassen) und Laufkäfern (leben auch in der Laubmulchdecke).

Die noch größere Gefahr geht aber von den Larven aus, die im Boden die Wurzeln radikal beim Stamm abfressen. Nematoden sind hier die wirksamste Waffe. Ab 15 Grad Bodentemperatur können die für Mensch und Haustier ungefährlichen und mikroskopisch kleinen Fadenwürmer (online bestellbar) ausgebracht werden.

7. Was tun gegen Wühlmäuse im Garten?

Manche Gartenflächen sehen nach dem Winter wie ein Acker aus. Es gibt nur eine wirklich wirksame Bekämpfungsmethode: Fallen. In unterschiedlichen Varianten sind sie im Handel erhältlich. Ob die traditionelle Drahtfalle, die Kastenfalle oder die zylinderartigen Fallen.