Der Apfel zählt zu den beliebtesten Obstarten in Österreich. Mehrere hundert Sorten sind bekannt. Der eigene Garten bietet die Möglichkeit, auch seltene, alte Sorten zu kultivieren und der Spätherbst ist ein guter Zeitpunkt, um einen Apfelbaum zu pflanzen. Bei wenig Platz im Garten können Sie auf „Mehrsorten-Bäume“ zurückgreifen, wo auf einem Baum verschiedene Apfelsorten wachsen.

Der Apfelbaum bevorzugt nährstoffreiche, humose und gut durchlüftete Böden. „Apfelbäume sind sehr anpassungsfähig und kommen auch auf weniger guten Böden zurecht. Sie können schwere, lehmige Erde mit reifem Kompost und Quarzsand verbessern. Ein sonniger Standort ist optimal, denn hier reifen die Früchte voll aus und entwickeln ihr Aroma besonders gut“, erklärt Katja Batakovic, fachliche Leiterin der Initiative „Natur im Garten“. Im Herbst werden auch wurzelnackte Pflanzen angeboten, die meist kostengünstiger sind als Containerware.

Winterschutz: Darauf kommt es an

Bei jüngeren Bäumen und empfindlicheren Sorten ist ein Winterschutz sinnvoll: Dafür werden die Baumstämme mit einem Stammanstrich versehen. Dieser verhindert Frostrisse und seine Inhaltsstoffe sorgen für eine elastische Rinde. Junge Bäume werden zusätzlich noch mit einem feinmaschigen Drahtgewebe als Schutz vor Wildverbiss versehen.

So bleiben Äpfel im Winter schmackhaft

Ernten Sie dann, wenn die Äpfel am Baum ihre sortentypische Färbung annehmen und sich der Stiel durch leichtes Drehen vom Ast löst. Achten Sie darauf, dass der Stiel an der Frucht bleibt und die Äpfel vor dem Einlagern nicht verletzt werden.