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Wohnvorlieben der ÖsterreicherWie man mit "60 plus" am liebsten wohnt

Trend-Analyse: Wie wohnt man mit 60+ und welche Wohnkonzepte liegen im Trend? Antworten liefert die Suchanfragen-Auswertung eines österreichischen Immobilienportals.

Gemeinsam, statt einsam: alternative Wohnkonzepte werden immer beliebter © (c) Kim Schneider - stock.adobe.com
 

Die demografische Entwicklung weist den Weg - in den nächsten jahren wird die Gruppe der Menschen über 60 deutlich steigend. Weil die ältere Generation als kaufkräftige, konsumfreudige und qualitätsbewusste Zielgruppe gilt, hat das Immobilienportal FindMyHome.at etwa 533.000 Suchanfragen analysiert. Binnen eines Jahres entfielen davon rund 73.000 Anfragen auf die Gruppe 60+.

Mit dem Alter entwickeln sich auch die Wohnvorlieben der Österreicher. „Zum Pensionsantritt, wenn die Kinder das Haus verlassen haben, muss es für viele nicht mehr das große Haus mit Garten sein, sondern gerne auch eine gut gelegene, ruhige Eigentumswohnung in der Stadt“, so Immobilienexperte Bernd Gabel-Hlawa. Die Suchanfragen des Onlineportals zeigen, dass sich die gesuchte Objektgröße mit zunehmendem Alter verringert. Besonders beliebt seien dabei Eigentumswohnungen mit drei Zimmern. "Ein paar Zimmer weniger, um die man sich zu kümmern hat, stellen dabei eine wichtige Entlastung dar“, fügt Gabel-Hlawa hinzu.

Barrierefrei wohnen

Ebenso relevant für die ältere Generation: Barrierefreiheit oder zumindest das Vorhandensein eines Lifts für einen unkomplizierten Umzug mit Blick darauf, dass der neue Wohnsitz auch in den kommenden Jahrzehnten zugänglich und geeignet ist.

Immer mehr Menschen mit und über 60 können sich auch für alternative Wohnkonzepte, wie etwa das Mehr-Generationen-Wohnen begeistern. Plattformen wie Wohnbuddy.com vermitteln älteren Menschen passende Wohnpartner. Dies sind zumeist jüngere Menschen, die auf der Suche nach leistbaren Wohnungen sind, wie Bernd Gabel-Hlawa erklärt: „Vom Mehr-Generationen-Wohnen können alle Beteiligten profitieren. Die Bewohner sind nicht alleine, lernen voneinander und können sich gegenseitig unter die Arme greifen.

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