AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Giftig und schönDie 10 gefährlichsten Pflanzen im Garten

Maiglöckchen, Blauregen, Eibe und Eisenhut - viele Zierpflanzen sind wunderschön, aber giftig. Bei welchen Pflanzen im eigenen Garten man besser Handschuhe tragen sollte.

Eisenhut: todbringend und heilsam © (c) Irina - stock.adobe.com
 

Wer sich als Kind beim Fangen-Spielen in der Eibenhecke versteckt hat, kennt das vielleicht: Juckreiz mit roten Flecken. Manche Menschen reagieren empfindlich, wenn die Äste der Eibe die Haut zerkratzen. Doch das ist eher unter "lästig" einzustufen, gefährlich wird es, wenn die Beeren oder andere Teile des immergrünen Strauchs gegessen werden. Das Fruchtfleisch ist zwar nicht giftig, dafür sind aber Samen, Rinde und Nadeln für Menschen und Haustiere hoch toxisch.

So beugt man vor, wenn man Eiben auf dem Grundstück hat: Handschuhe anziehen, Beeren abnehmen und auch den Grünschnitt nicht auf den Kompost geben. Das gilt auch für andere giftige Pflanzen wie Ilex, Thuje oder Blauregen.

Hier sind die 10 giftigsten Zierpflanzen im Garten, mit denen nicht zu spaßen ist:

10 giftige Pflanzen: Gartenschmuck

Fingerhut

Tödlich giftig und unentbehrlich ihn der Medizin: Dieser augenscheinliche Widerspruch trifft auf ein paar Zierpflanzen zu. Die Wirkstoffe aus Digitalis etwa werden in der Medizin zur Therapie von Herzerkrankungen verwendet. Wer aber beim Gartenarbeiten keine Handschuhe trägt und dann ein Jausenbrot isst, muss im besten Fall mit Herzproblemen, Verdauungsbeschwerden und Sehstörungen rechnen.

(c) Przemyslaw Reinfus - stock.adobe.com (Reinfus Przemyslaw)

Oleander

Bald müssen die Töpfe mit Oleander ins Warme. Glykosid Oleandrin nennt sich das Gift, das ihn für Menschen und Tiere gefährlich macht. Mitunter kommt es zu Hautreizungen. Dass er versehentlich verzehrt wird (und damit Herzstillstand riskiert wird), ist unwahrscheinlich - er ist bitter. Bei Verdacht einer Vergiftung berät die Vergiftungsinformationszentrale rund um die Uhr unter Tel. +43 1 406 43 43.

(c) Horváth Botond - stock.adobe.com

Blauer Eisenhut

Nur mit Handschuhen anzufassen: Aconitum napellus wird in den Gärten Europas als Zierpflanze angebaut, gilt als giftigste Pflanze Europas und kann bei bloßem Hautkontakt zu Herzrhythmusstörungen oder Kreislaufkollaps führen.

(c) LianeM - stock.adobe.com

Pfaffenhütchen

Rund 175 Arten dieses hübschen Spindelstrauchgewächses findet man weltweit. Neben Goldregen, Stechpalme (Ilex) und Seidelbast wird der Zierstrauch hierzulande unter die „gefährlichen Vier“ gereiht. Alle Teile der Pflanze sind giftig, vor allem aber die Früchte und Samen.

(c) M. Schuppich - stock.adobe.com

Engelstrompete

Sie gehört zu den Nachtschattengewächsen wie auch  schmackhafte Vertreter (Kartoffel, Tomate oder Paprika) - verspeisen darf man sie aber keinesfalls! Alkaloide, wie Scopolamin, Hyoscyamin und Atropin machen sie gefährlich. Auch das Schnuppern an den Blüten sollte man sein lassen. Hierzulande macht den Engelstrompeten der Frost zu schaffen, aber in Töpfen werden sie gern kultiviert.

(c) 锦华 许 - stock.adobe.com (Jinward)

Rhododendron

Auch in öffentlichen Parks eine Pracht: Rhododendronbüsche in üppigen Farben. Alle Teile der Pflanze sind giftig und können unterschiedliche Symptome hervorrufen - von Schwindel bis Atemlähmung.

(c) jozsitoeroe - stock.adobe.com

Buchs

Schön als Grundstücksbegrenzung: Buchsbaum ist pflegeleicht und lässt sich beliebig in Form schneiden. Dem Buchsbaumzünsler schmeckt er, doch Menschen würden ihn als bitter empfinden. Das ist gut so, denn mit rund 70 Alkaloiden ist er sehr giftig.

(c) Matthias Egger - stock.adobe.com

Herbstzeitlose

Eine Blüte, die den Herbst schöner macht und stark giftig ist. Die Bätter der Herbstzeitlose können mit dem des Bärlauchs verwechselt werden.

(c) reimax16 - stock.adobe.com (REINHARDT STROBEL)

Maiglöckchen

Auch das Maiglöckchen sollte wegen der Verwechslungsgefahr nicht in der Nähe von Bärlauch gepflanzt werden. Übelkeit und Kreislaufkollaps können Folgen des Verzehrs sein.

(c) 5second - stock.adobe.com

Eiben

Verlockend, aber stark giftig: rote Eibenfrüchte. Eibenhecken werden wegen ihres dichten Wuchses geschätzt.

(c) tunedin - stock.adobe.com (Dieter Heinemann)
1/10