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HärtefallfondsSo rüstet sich die steirische Wirtschaftskammer für den Ansturm

Gut 100 Mitarbeiter der Wirtschaftskammer aus verschiedensten Abteilungen wurden für die Abwicklung des Härtefallfonds allein in der Steiermark zusammengezogen.

Der steirische Wirtschaftskammerpräsident Josef Herk
Der steirische Wirtschaftskammerpräsident Josef Herk © (c) Foto_Jörgler_e.U. (Christopher_Jörgler)
 

Der Startschuss erfolgte am Donnerstag durch die Bundesregierung - und am Freitag ab 17 Uhr geht es los: Anträge für Geld aus dem - mit einer Milliarde Euro dotierten - Härtefallfonds können ab diesem Zeitpunkt online auf dem Portal wko.at/haertefall-fonds gestellt werden.

Mit der praktischen Abwicklung des Härtefallfonds wurde von der Regierung die Wirtschaftskammer beauftragt. Massiv gefordert sind dabei auch alle Landeskammern.

Härtefallfonds

Anspruchsberechtigt sind:

  • Ein-Personen-Unternehmer
  • Kleinstunternehmer, die weniger als 10 Vollzeit-Äquivalente beschäftigen
  • Neue Selbständige wie z.B. Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten
  • Freie Dienstnehmer wie EDV-Spezialisten und Nachhilfelehrer
  • Freie Berufe (z.B. im Gesundheitsbereich)

Der steirische Wirtschaftskammerpräsident Josef Herk betont: „Wir rechnen mit einem enormen Andrang, darum werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WKO Steiermark auch das gesamte Wochenende für die Abwicklung der Anträge im Einsatz sein.“ Gut 100 Mitarbeiter aus verschiedensten Abteilungen wurden dafür allein in der Steiermark zusammengezogen. Der Härtefallfonds sei „eine persönliche Erste-Hilfe-Maßnahme und wir werden unser Möglichstes tun, damit Anspruchsberechtigte so rasch wie möglich eine Auszahlung erhalten, um ihre Kosten decken zu können“, so Herk.

Kopf: Auszahlung innerhalb weniger Tage

Der Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Karlheinz Kopf, verspricht Auszahlungen aus dem Härtefonds der Regierung zur Unterstützung von Unternehmern in der Coronakrise innerhalb von wenigen Tagen.

Antragstellung muss nicht gleich um 17.00 Uhr sein

Kopf erwartet einen "riesigen Ansturm", wenn ab 17.00 Uhr die Antragstellung möglich sein wird. Deswegen appellierte er an alle Antragsteller: "Es muss nicht um 17.00 Uhr sein. Wir sind auch Samstag und Sonntag im Einsatz. Wir wären sehr dankbar, wenn uns nicht alle gleich um 17.00 Uhr stürmen würden." Die Wirtschaftskammer sei außerdem technisch vorbereitet. Die Serverkapazitäten seien größtmöglich aufgestockt worden. Und für telefonische Auskünfte stünden mehr als 200 Mitarbeiter zur Verfügung.

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