Dellach/DrauVom Abfallbehälter zum Wasserstofftank: Europlast erweitert sein Geschäftsfeld

Der Oberkärntner Kunststoffbehälter-Produzent Europlast hat das Zukunftsthema Wasserstoff entdeckt: Künftig will das Unternehmen, für das 2021 ein Rekordjahr war, auch Wasserstofftanks für Lkw und Schiffe produzieren.

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Europlast-Geschäftsführer Arthur Primus © Europlast/KK
 

Abgesehen davon, dass viele Rohmaterialien teurer geworden sind, konnte Corona marktseitig dem Geschäftsverlauf des Kunststoffbehälter-Produzenten Europlast in Dellach im Drautal nichts anhaben. Im Gegenteil: Das 140-Mitarbeiter-Unternehmen konnte den Umsatz heuer von 40 auf 45 Millionen Euro steigern. Das liegt unter anderem an einem fünf Millionen Euro schweren Großauftrag von Kroatien, wohin Europlast Abfallsammelbehälter lieferte: Kroatien sammelt - gefördert von der EU - nun auch Biomüll. Und das Verhältnis unterschiedlicher Geschäftsbereiche - Europlast produziert für die Abfallindustrie, aber auch für Landwirtschaft und Logistik - stimmt offenbar. Auch jenes der Exportmärkte: Die Kunden sitzen in ganz Europa, heuer wurde sogar in den Oman geliefert (ebenfalls Wertstoffsammelbehälter).

Kommentare (1)
richeseb
0
1
Lesenswert?

Zulieferung und Abtransport

erfolgen nach wie vor mit dem LKW und tragen zur Verkehrsbelastung des Oberen Drautales massiv bei!
Europlast, ÖBB und Politik müssen sich sofort zusammensetzen, um eine andere Verkehrslösung umzusetzen!!