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Großer ÄrgerReisebüros: „Wir sind die Deppen der Nation“

Anders als viele Händler dürfen die Reisebüros geöffnet halten – und fallen so um den Ersatz der Umsatzeinbußen um. Nach einem harten Jahr rufen sie den Staat um Hilfe.

THEMENBILD: REISEBUeRO
© APA/ROLAND SCHLAGER
 

In einem offenen Brief an die Regierung machten die österreichischen Reisebüros auf ihre dramatische Situation aufmerksam. Denn sie bieten keine „körpernahe“ Dienstleistung an und dürfen daher weiter offen haben. Das Problem: Ihre Kunden, also die Österreicher, dürfen aufgrund der Ausgangsbeschränkung nur aus den bekannten vier Ausnahmen außer Haus. Reisen zu touristischen Zwecken sind verboten. Selbst die Opposition macht in der Budgetdebatte im Nationalrat auf die Lage der Branche aufmerksam. SPÖ-Mandatar Maximilian Köllner fordert: „Wie Gastro- und Tourismusbetriebe braucht auch die Reisebranche sofort einen umfassenden Umsatzkostenersatz, denn nur so können drohende Insolvenzen vermieden werden.“ Die Regierung verweist auf den Fixkostenzuschuss 2, der bald beantragbar sein soll.

Kommentare (4)
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gb355
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2
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na ja..

"Gleiches Recht für alle"
Ist nur natürlich!

herwag
7
21
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!!!

selbstverständlich - alle wollen "80 prozent" andere gewerbe kommen auch schon auf den geschmack gleiches zu fordern ! schweinebauern, reisebüros , handel super: wenn 80 % des umsatzes (nicht des gewinns) refundiert werden wird niemand mehr arbeiten - ich hoffe es gibt in der br nicht nur ansatzweise überlegungen in diese richtung ! und wer soll das bezahlen ???

DukeNude
8
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..

Der Herr Reset

fersler
5
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der

saloppe und groß hinausposaunte Spruch des Kanzlers,

'KOSTE ES WAS ES WOLLE',

hat das doch herausgefordert.