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Ringen um Hilfe für HandelTagesverluste im zweiten Lockdown viel höher

Gastro-, Hotel- und Freizeitbetriebe brachten für November über 30.000 Anträge um 900 Millionen Euro ein. Noch Tauziehen um Hilfsmaß für Handel, der Tagesverlust von 130 Millionen Euro erleidet, in Summe 2,2 Milliarden.

Ödnis im Handel fällt in der Vorweihnachtszeit noch mehr ins Gewicht
© (c) APA/ERWIN SCHERIAU (ERWIN SCHERIAU)
 

Bereits 30.041 Gastro-, Hotel- und Freizeit/Kulturbetreibe stellten bei FinanzOnline Anträge auf 80-prozentigen Umsatzersatz für November mit einem Gesamtvolumen von über 900 Millionen Euro. "Davon werden über 800 Millionen Euro  in den kommenden Tagen ausgezahlt. Die ersten Beträge sind schon geflossen",  versicherte am Montag ein Sprecher des Finanzministeriums der Kleinen Zeitung.

Kommentare (8)
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waggef
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Und falls...

... der Handel wirklich am 07.12. wieder öffnen darf und am 08.12. der umsatzstärkste Tag folgt, werden die großen Ketten schon Tage vorher ihre aggressivsten Werbespots und - Inserate schalten! Damit Herr und Frau Ösi - vor allem jene, die beim Einkaufen gerne ihr Hirn ausschalten - die Konsumtempel stürmen; und dadurch das Virus wieder "unta de Leit" bringen!!! Dann war alles umsonst - im Jänner der nächste Lockdown. Das eigentliche Problem ist unsere Konsumgier und das permanente "Z'sammsein-müssen" (auch beim Einkaufen) - da werden Viren verbreitet. Und nicht in Kindergärten und Schulen!!

tannenbaum
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Es hätte

schon Sinn gemacht, wenn Baumärkte wenigstens beschränkt offen geblieben wären. Es müssen ja viele Handwerksbetriebe ihr Material im Baumarkt kaufen. Auch brauchen die Menschen um diese Jahreszeit Heizmaterial, dass bei selbstabholung doch wesentlich günstiger ist als im Fachhandel. Außerdem wäre jetzt Zeit, bei Innenrenovierungsarbeiten selbst Hand anzulegen. Aber wo soll man das benötigte Material hernehmen. Alles über einen Kamm zu scheren ist ein bisschen einfallslos. Und vielleicht wären die Schlangen vor den Baumärkten auch ausgeblieben.

Hazel15
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Baumärkte

Es sind nur die Geschäfte zu. Im Lager wird normal gearbeitet. Baufirmen bekommen jederzeit Material auf die Baustellen zugestellt. Heizmaterial wird genauso zugestellt. Alle Baufirmen haben Onlinehandel z. B. Obi, alles was ein Heimwerker an Material braucht, wird geliefert. Außerdem plant jeder Heimwerker im voraus, hat die nötigsten Materialen, vom Werkzeug, ganz zu schweigen, alles auf Vorrat. Nur Sie haben sicher keine Ahnung von Heimwerkern. Für uns ist das überhaupt kein Problem an Material zu kommen.

tannenbaum
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Und

wie oft ist Ihnen schon passiert, dass irgendetwas ausgeht oder nicht passt und Sie sind schnell in den nächsten Baumarkt gefahren um das passende zu holen? Geht jetzt aber nicht, Sie Schlaumeier!

Carlo62
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Handwerksbetriebe...

...kaufen das Material beim Großhandel und nicht im Baumsrkt!

Ragnar Lodbrok
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Lockdown um 1 Monat zu spät -

Bevölkerung schlichtweg ignorant und dumm

Bond
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Vertrauen verspielt

Eine Regierung, die die Umsätze der Glücksspielbranche mit Steuergeldern erstattet, hat jeden Kredit verspielt.
Jetzt werden sie teilweise die Umsätze von Juwelieren ersetzen, weil die russischen Kunden im 1. Bezirk ausbleiben und sie auf den Klunkern sitzen bleiben.
Und die Bauernpensionen im Corona-Schatten erhöhen, das können sie auch.

koko03
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@Bond

Jede Erhöhung der Bauernpensionen ist gerechtfertigt!!!