"Kärnten befindet sich im österreichischen Mittelfeld, wenn es um die  durch Corona bedingte Rezession des regionalen BIP-Wachstums geht", sagt Raiffeisen-Chefanalyst Peter Brezinschek. Durch die Corona-Krise sei es österreichweit zu einem Einbruch des BIP-Wachstums um 7,2 Prozent gekommen. Kärnten hat diesen Wert leicht überschritten. Für 2021 ist mit einem Wachstum von 3,6 Prozent zu rechnen, das ist sogar über dem österreichweit erwarteten Zuwachs von 3,5 Prozent. Durch den Lockdown kam es vor allem im Dienstleistungssektor, dazu zählen unter anderem Freizeit, Kultur, Sport, Haushalt zu einem großen Wertschöpfungsverlust. In der Baubranche rechnet man für 2020 mit einem Rückgang des Produktionswertes von zwei Prozent, für 2021 aber mit einem Anstieg von drei Prozent, so  Brezinschek.