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Deadline zurückgenommenLaudamotion bekennt sich zu neuem Kollektivvertrag

Die zu Ryanair gehörende Laudamotion bekennt sich zu dem neuem Kollektivvertrag.

WIEN: DEMONSTRATION DES LAUDAMOTION-PERSONALS
Laudamotion-Mitarbeiter demonstrieren für den Erhalt ihrer Jobs © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Das berichtete am späten Donnerstagabend die Branchenplattform Aviation Net. Erteilen die Mitarbeiter am Wochenende ihre Zustimmung, soll die Basis Wien erhalten bleiben, die Flugzeuge zurückgeholt werden und Ryanair die Übernahme der Routen endgültig abblasen.

Deadline zurückgenommen

Die Geschäftsleitung der Fluggesellschaft Lauda habe sich gegenüber den Sozialpartnern schriftlich zur Annahme und Anerkenntnis des in der vorhergehenden Nacht zwischen vida und Wirtschaftskammer Österreich vereinbarten Kollektivvertrags bekannt. Die Deadline, dass bei Nicht-Unterfertigung des formellen Dokuments im Laufe des Donnerstags die Basis trotz KV-Abschlusses geschlossen würde, wurde zurückgenommen, heißt es in dem Bericht. Der Vertrag, den Wirtschaftskammer und vida in den Morgenstunden abgeschlossen haben, stelle den rechtskräftigen Kollektivvertrag dar. Letzte kleine Formalitäten würden noch gemeinsam erledigt werden.

Kommentare (15)

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Kristianjarnig
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Super.

Und wieder ein Punkt für die Iren. Und jetzt geht es weiter mit den italienischen Basen, selbes Anliegen wie in Wien. Wer wird Geld damit machen?

Richtig geraten....

Berühmtes Zitat von O'Leary von 2015 oder '16(kann mich nicht mehr genau erinnern) - was motiviert das Flugpersonal am meisten - Antwort von O'Leary - Furcht! Genug gesagt bzw. geschrieben.

gberghofer
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Das letzte Wort ist sicher noch nicht gesprochen.

Ich glaube noch immer dass Wien geschlossen wird.

crawler
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Irgendwie

überrascht es, dass immer wieder Kinder für alles Mögliche herhalten müssen.

FerdinandBerger
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Ist die Gewerkschaft wieder eingeknickt?

"Dürfen" die Leute zu einem Hungerlohn weiterarbeiten?

user10335
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Nein!

Aber es fehlt leider noch immer ein von unserer Regierung festgelegter Mindestlohn! Dies erschwert die KV-Verhandlungen sehr und ermöglicht es so den Unternehmen, z.T. lächerlich geringe Löhne (auch bei sehr gut ausgebildetem Personal wie in diesem Fall) auszuhandeln! Für mich ist das Vorgehen von Laudamotion nichts anderes als Erpressung!

schadstoffarm
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Oleary verlangts

Oleary bekommts. Die Drohungen sind schnell ausgesprochen aber eine Anerkennung des Verhandlungsergebnisses welches ihm von der WKÖ erreicht wurde kommt ihm schon schwerer über die Lippen.

ichwerdebetriebsratwerden
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So ist es richtig.

Gratulation an die Kollegen und Kolleginnen der Visa, dass sie hart geblieben sind. So geht Gewerkschaft!

schadstoffarm
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wenn das hart war

will ich nicht wissen was weich ist.

Bukowski
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Dann

würde ich ihnen mal Vorschlagen sich die Zahlen anzusehen, die sagen was anderes. Aber dass wird ihnen egal sein, Hauptsache sie können raunzen.....

SoundofThunder
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🤔

So hat sich 300.000.000$ Mann O‘Leary auf Kosten der eigenen Belegschaft einen Wettbewerbsvorteil ergaunert. Wieviel verdient jetzt die Flugbegleiterin? Ist es ein All In Knebel-Vertrag? Überstunden,Nachtschicht und Sonn- Feiertag mit gesamt 50€ pauschaliert? 6 Monate langer Durchrechnungszeitraum? Einseitige Eingriffe in die Dienstschichten? Andere Airlines werden diesem Beispiel folgen um die staatliche Hilfe,die sie bekommen haben,zurück zahlen zu können.

Lodengrün
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Ich

befürchte das Gezeter wird kein Ende haben. Der gute Mann gibt nicht auf bis er das erreicht hat was er will. Und mit einem willfährigen Partner wie die WKÖ hast Du allemal schon Meter. Ein Anruf und Mahrer schlägt die Haken zusammen.

Balrog206
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Komisch

Haben sie alle Kündigungsverbot?
Was macht der gute Mann wenn alle einfach kündigen oder krank werden ?

SoundofThunder
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🤔

Sich ein paar Rumänen holen?

Bukowski
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Spiel,

Satz, Sieg Sozialpartnerschaft, so gehts.

Ogolius
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Sarkasmus...

wäre eigentlich angebracht. Jammern um die Einkommensschere, die immer weiter auseinanderklafft und auf der zweiten Seite vor einem Multimillionär auf die Knie fallen. Dieses Ergebnis wird nicht nur im Flugbereich Schule machen - die Wirtschaft wird sich in Zukunft an solchen Verhandlungen ein Beispiel nehmen. Ökonomie ist nicht ein einseitiges Element, erst der gesunde Kreislauf von Produktion, Dienstleistung, Erwirtschaften, Kaufkraft und Konsumation mit einem Hauch von sozialer Intelligenz lässt die besagte Schere in eine Gegerichtung bringen. Zu sehr ist „Geiz ist geil“schon verwurzelt, vielleicht wird in Zukunft um einen Arbeitsplatz gebettelt. „working poor“ ist in den USA seit Jahren Programm, bekanntlicherweise schwappt alles, nur zeitversetzt, über den großen Teich. In der BRD sind die sogenannten „MiniJobs“ bereits der Nährboden dafür. Alles Gute!