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Handelsblatt berichtetVW: Spekulationen über den Abbau von 7000 weiteren Stellen

Lait einem Handelsblatt-Bericht plant VW ein neues milliardenschweres Sparprogramm. Das könnte bis 2023 zum Abbau von 5000 Stellen führen.

Volkswagen
Volkswagen © (c) APA
 

Der deutsche Autobauer Volkswagen plant offenbar, tausende Stellen zu streichen. Wie Betriebsratschef Bernd Osterloh am Freitag der "Braunschweiger Zeitung" sagte, plant der Vorstand den Abbau von 5.000 bis 7.000 Stellen in der Verwaltung der Kernmarke. Darüber müsse das Management aber noch mit den Arbeitnehmervertretern verhandeln. Grund für den Abbau sei die Einführung moderner IT-Systeme.

Der Betriebsratschef forderte der Zeitung zufolge einen Fahrplan, "damit wir vorausschauend über die nächsten Jahre die Altersteilzeit nutzen können, um unsere Personalbedarfe so anzupassen, dass sie zu den aus Digitalisierung resultierendem Aufgabenentfall passen". Wie ein Betriebsratssprecher ergänzte, hat Volkswagen in Deutschland eine bis 2025 gültige Beschäftigungsgarantie, die betriebsbedingte Kündigungen ausschließt.

Investition in E-Autos

Das "Handelsblatt" hatte am Freitag unter Berufung auf Konzernkreise über die Pläne berichtet. Das Management wollte den Bericht nicht kommentieren. Bereits im Dezember hatte Volkswagen Einsparungen angekündigt, um Investitionen in Elektroautos und Digitalisierung stemmen zu können. Stellenstreichungen wollte der Marken-Finanzvorstand Arno Antlitz schon damals nicht ausschließen.

Osterloh kritisierte nun in der "Braunschweiger Zeitung" die Konzernführung um Herbert Diess und warf ihr schwere Fehler vor. "Es kann nicht sein, dass hier Milliarden versenkt werden und das bleibt ohne Folgen", sagte er demnach. Allein Versäumnisse bei der Umstellung auf den neuen Abgasstandard WLTP hätten VW mindestens eine Milliarde Euro gekostet. Gespräche über Maßnahmen zur Effizienzsteigerung lägen auf Eis, bis die Frage geklärt sei, wer die Verantwortung für die "großen Fehlentwicklungen" im Unternehmen trage und welche personellen Konsequenzen das habe.

Audi muss auch sparen

Auch die Konzerntochter Audi steht vor einem Sparprogramm. Der neue Audi-Chef Bram Schot sagte in einem Interview mit der "Augsburger Allgemeinen": "Audi soll und wird deutlich schneller und agiler als heute werden." Es sei klar, "dass wir Speck angesetzt haben und wieder Muskeln aufbauen müssen". Der Premiumautobauer müsse wieder mehr Geld verdienen, um in E-Autos investieren zu können.

Schot kritisierte die Zahl der Manager im Unternehmen als zu hoch, außerdem sei die Profitabilität pro Mitarbeiter in den vergangenen Jahren gesunken. Nur an einen Stellenabbau zu denken, ist dem Manager allerdings eine "zu enge" Sichtweise. "Es gibt viele Stellschrauben in einem so großen Unternehmen, um die Gesamtleistung zu steigern".

Kommentare (4)

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baumi1000
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Wenigstens ein grosser deutscher

Autokonzern der kapiert hat, wohin die Entwicklung geht , nämlich Richtung e- Mobilität.
Die bestehenden Nachteile im e- bereich werden in Zukunft auch verschwinden

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Jutta Gruber
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Öko-Schleuder

Man hat herausgefunden, dass das E-Auto eine Ökoschleuder ist. Und woher soll der Strom kommen???? Und wohin mit den Batterien?

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enabler
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Sie sollten nicht alles glauben

was die Öl-Lobby uns gerne einreden möchte. Es gibt mittlerweile unzählige Studien, u.a. auch vom Frauenhofer-Institut, die ihre Befürchtungen widerlegen. Das E-Auto benötigt selbstverständlich auch Energie, und diese ist leider nicht nur sauber und auch die Batterien sind in der Herstellung und auch in der Entsorgung problematisch. Bei den Batterien ist allerdings zu sagen, dass diese großen Batterien sicherlich nicht im Restmüll landen werden, wie 50% aller anderen Batterien und Akkus, die wir sonst für so vieles verwenden. Da hat sich interessanterweise noch nie jemand darüber beschwert. Sollte es Ihnen bisher entgangen sein, weil Sie vielleicht noch nie Starthilfe benötigt haben, aber auch in Ihrem Auto befindet sich eine Batterie. E-Autos sind um ein vielfaches umweltfreundlicher als die mit fossilen Brennstoffen betriebenen Fahrzeuge. Das ist wissenschaftlich ebenso fundiert belegt wie der Klimawandel. Aber vielleicht glauben Sie auch daran nicht.

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baumi1000
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Informiert dich bitte Frau gruber

Dann können wir weiterdiskutieren

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