Die „Paradise Papers“ enthüllen Millionen Konten in Steueroasen. Wie sind diese Kapitalflüsse aus Sicht österreichischer Banken zu sehen?
JOHANN STROBL: Es gibt bei Unternehmen und Privatpersonen unterschiedliche Motivlagen, die Anonymität zu suchen, eine ist die Steuervermeidung. Wir haben in Österreich den gegenläufigen Trend, alles offenzulegen für volle Transparenz. Wenn jemand international tätig ist, ist es nicht ausgeschlossen, dass ein Kunde Geld in solche Länder transferiert. Das muss jedoch durch alle strengen Prüfungen gehen und die sind in Österreich verschärft worden.