Steigender Strombedarf sowie die Abkehr von fossilen Brennstoffen, um die Klimaziele zu erreichen, stellen Kärnten in den kommenden Jahren im Bereich Energie vor einige Herausforderungen. Höchste Zeit in die Gänge zu kommen, wie der Lavanttaler Windkraftpionier Franz Dorner am Donnerstag bei der von der FPÖ beantragten Enquete "Windräder auf Kärntner Bergen?" im Kärntner Landtag betonte. "Wir werden, um vor allem im Winter unseren Strombedarf zu decken, 140 Windräder brauchen", ist der Energielandwirt überzeugt. Darüber hinaus werde man nicht am Ausbau der Photovoltaikanlagen (PV) herumkommen. "Wir werden uns damit abfinden müssen, dass wir unseren Energieverbrauch im Landschaftsbild sehen", so Dorner. Dies könnte in Form von Unwetterschäden wie in diesem Sommer der Fall sein oder eben in Form von PV-Paneelen oder Windrädern.
Hitzige Energiewende-Diskussion
Energielandwirt Dorner fordert 140 Windräder für Kärnten
Die Enquete "Windräder auf Kärntner Bergen?" wirbelte am Donnerstag im Landtag einige Emotionen auf, denn die Positionen der vier von den Fraktionen geladenen Referenten klafften weit auseinander.
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