Es müsse nun darum gehen, die gegenwärtige Lage "ungeschönt und in ihrer ganzen Dramatik" darzustellen, sagt Hermann Talowski. Der Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk in der steirischen Wirtschaftskammer beruft sich auf eine aktuelle Erhebung zur Baukonjunktur. Dafür hat das WK-Institut für Wirtschaft- und Standortentwicklung (iws) mehr als 370 Betriebe aus dem Bau- und Baunebengewerbe befragt. Fazit: "Die Stimmung ist sehr negativ." Werde nicht gegengesteuert, drohe dem steirischen Wirtschaftsstandort "ein Tsunami", warnt Talowski.
Auftrags- und Stimmungstief
Massive Einbrüche: Steirische Bauwirtschaft warnt vor einem "Tsunami"
Die Auftragsbücher leeren sich, mehr als jeder zweite Betrieb aus dem steirischen Bau- und Baunebengewerbe erwägt laut aktueller Erhebung einen Personalabbau. Auch bei Neuvergaben von Wohnkrediten berichten Banken von einem Rekordminus. Branchenvertreter fordern u. a. eine Abschaffung der strengeren Kreditvergaberegeln.
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