Die unbemannte Mondmission des japanischen Start-Up-Unternehmens Ispace ist offenbar gescheitert. Der Mondlander "Hakuto-R" sei wahrscheinlich bei einer "harten Landung" auf der Mondoberfläche abgestürzt, erklärte Ispace-Gründer Takeshi Hakamada am Mittwoch. Zuvor war der Funkkontakt zur Sonde abgebrochen. Ziel der Mission war es, als erstes Privatunternehmen eine Sonde auf den Mond zu bringen. Bisher gelang es nur den USA, Russland und China, Roboter auf den Mond zu bringen.
Mission "weißer Hase"
Japanische Sonde "Hakuto-R" offenbar auf Mond abgestürzt
Wie das Unternehmen am Mittwoch (Ortszeit) eine knappe halbe Stunde nach der geplanten Landung mitteilte, brach der Funkkontakt mit seinem Mondlander ab.
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