Der börsennotierte Spezialfaserkonzern Lenzing muss seine Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2022 spürbar nach unten revidieren. Der Grund sind "Einmaleffekte im Zusammenhang mit dem beschleunigten Einsparprogramm sowie Währungseffekte und eine weitere Verschlechterung des Marktumfelds", wie das Unternehmen Montagnachmittag mitteilte. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) werde etwa 250 Millionen Euro betragen und damit unterhalb der Markterwartungen liegen.
Ergebnisprognose gekappt
Spezialfaserkonzern Lenzing baut 200 Vollzeitstellen ab
Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll 2022 nur 250 Millionen Euro erreichen, Anfang August wurden deutlich über 363 Millionen Euro erwartet. Nach drei Quartalen betrug EBITDA 263 Millionen Euro. Lenzing wird im kommenden Jahr auch Stellen reduzieren.
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